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Kiel

27. Juni 2016 | 09:45 Uhr

Stehen die berühmten Kieler Paternoster vor dem Aus?

vom

Kiel | Ein dickes rotes "Betreten verboten"-Schild prangt unten vor dem Aufzug, darunter ein Aufkleber, der nicht zu überlesen ist: "Ausgenommen Beschäftigte LH Kiel." Weiß auf Schwarz steht es da seit kurzem im Alten Rathaus - und viele Besucher fragen sich: Fährt die traditionsreiche Ära der Paternoster in der Landeshauptstadt dem Ende entgegen?

Drei der Aufzüge alter Bauart sind in Kiel noch in Betrieb: Der im Rathaus, einer im Bildungsministerium sowie einer im Landeshaus. Die Nutzung der Paternoster steht immer wieder zur Debatte. Sie sind nicht mehr zeitgemäß - und es gibt Unfälle. Deshalb werden sie nur noch mit Sondergenehmigung betrieben. Im Landeshaus ist die öffentliche Nutzung nach Auskunft einer Sprecherin seit rund fünf Jahren eingeschränkt. Menschen mit Rollstühlen oder Rollatoren sowie Kinder dürfen den Paternoster nicht betreten. Seit gut einem Jahr hängt dort ein Schild, das das Benutzen nur "eingewiesenen" Personen gestattet. Ebendiese Einschränkung gibt es nun auch im Rathaus. Es sind versicherungstechnische Gründe, die Kiels Bürgermeister Peter Todeskino auf Nachfrage anführt:"Wir haben Auflagen, dass nur noch eingewiesene Personen fahren dürfen. Dem müssen wir mit den Schildern Rechnung tragen." Ansonsten droht nach sh:z-Informationen eine Stillegung des Paternosters.

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erstellt am 25.Aug.2012 | 03:59 Uhr

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