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Kiel

04. Dezember 2016 | 13:13 Uhr

So urlauben bekannte Kieler Köpfe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mallorca, Südfrankreich, Südostasien oder lieber Bayerischer Wald: Umfrage im Rathaus, Kirchenkreis, an der Uni, im Sophienhof und bei Kiel-Marketing

Nein, vom jüngsten Terroranschlag im Süden Frankreichs lässt sich der Propst des Kirchenkreises Altholstein, Thomas Lienau-Becker, nicht abhalten. Ganz im Gegenteil: „Jetzt erst recht“ lautet die Devise für seinen Sommerurlaub, den er zusammen mit seinem Lebensgefährten im Hinterland in der Provence verbringen wird: „Wir haben dort ein Ferienhaus gemietet.“ Ihre Pläne: wandern, lesen, Kultur erleben. Lienau-Becker hat einen besonderen Bezug zu Frankreich: „Ich habe ein Jahr in Paris gelebt, fühle mich in dem Land ein Stück zu Hause und habe noch Freunde dort – deswegen ist es mir schon fast ein Bedürfnis, gerade jetzt zu fahren.“

Kiel-Marketing-Chef Uwe Wanger verbringt mit seiner Familie den Sommerurlaub gern auf der spanischen Ferieninsel Mallorca: „Dort mieten wir in unserem Lieblingsort Sóller ein Ferienhaus mit Pool und lassen es uns gut gehen.“

Stadtpräsident Hans-Werner Tovar lässt ausrichten, dass er noch nicht wisse, wie und wo er Urlaub machen werde.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hat seit Jahren ein Urlaubsziel: „Ich fahre mit meiner Familie nach Hiddensee und vorher und nachher mit dem Rad an der Ostseeküste durch Mecklenburg-Vorpommern. Als Reiselektüre dabei sind das Buch ‚Verteilungskampf: Warum Deutschland immer ungleicher wird‘ und der neue Roman von John Irving.“

Der Bayerische Wald ist das Ziel von Baustadtrat und Bürgermeister Peter Todeskino. Er berichtet: „Ich mache dort Urlaub mit meiner Frau, freue mich auf Naturwalderlebnis, Wandern und – neudeutsch – Chillen in einem Biohotel mit gutem Essen.“

Kämmerer Wolfgang Röttgers berichtet: „Ich werde gemeinsam mit meiner Frau im Urlaub auf dem Jakobs-Weg von Wildeshausen bis mindestens nach Münster sein. Gestartet sind wir in Krusau an der dänischen Grenze. Münster soll nur ein Zwischenschritt sein. Dann geht es weiter über Dortmund, Köln, Trier und schließlich in einigen Jahren bis nach Santiago de Compostela. (Hoffentlich). Aber: Der Weg ist das Ziel!“

Kiels Sozial-Stadtrat Gerwin Stöcken fährt nach Föhr; wird am liebsten bei Sonnenschein Tage im Strandkorb verbringen – hat aber auch „keine Angst vor Regen“ – und liest darin folgende Bücher: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Antoine Leiris, „Die Enteckung der Langsamkeit“ von Sten Nadolny und „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini“. Außerdem will Stöcken das Museum Kunst der Westküste besuchen und nach Amrum wandern. Vor allem freut er sich aber auf „erholsame Tage mit der Familie“.

Für Bildungsstadträtin Renate Treutel „steht der Urlaub ganz im Zeichen von Altbausanierung mit Anbau. Meine Hoffnung: In drei Wochen zu Beginn unseres Urlaubs sind alle Verwüstungsarbeiten in unserem Haus erledigt und die Bagger abgezogen. Die Gummistiefel – fast als Hausschuhe im Einsatz – werden wieder in die Ecke wandern und wir widmen uns voll und ganz den schönen Aufbau-Arbeiten. Entspannung gibt es, wenn mein Mann und ich mit den Crossrädern unterwegs sind und mal wieder mehr Zeit mit Freunden verbringen können, zum Beispiel beim gepflegten Grillen, bei einem Besuch der Landesgartenschau in Eutin oder bei der Nord-Art in Büdelsdorf.“

Sophienhof-Managerin Sophie Dukat zieht es da deutlich weiter weg: „Ich bin ein Fan von Fernreisen und auch in diesem Jahr geht es wieder weit weg: Zusammen mit meinem Partner fliege ich nach Südostasien“, so Dukat. „Wir besuchen zuerst die Millionenmetropole Singapur und freuen uns ganz besonders auf die moderne Architektur und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Von dort aus geht’s weiter nach Bali.“ Im Gepäck werde sie ganz bestimmt viele Bücher und eine Taucherbrille haben: „Somit erwartet uns eine tolle Mischung aus Action und Erholung.“

Sportlich – zumindest teilweise – soll der Urlaub vom Universitäts-Alltag für den Präsidenten der Christian-Albrechts-Universität, Lutz Kipp, werden. Er hat sich gerade zwei neue Segel für sein Surfboard gekauft, die er diesen Sommer unbedingt vor der Ostseeinsel Fehmarn testen möchte. „Ich hoffe dafür auf ausreichend Wind bei viel Sonnenschein“, lässt Lutz Kipp ausrichten. Letzteren braucht er nach eigenen Worten auch, um einige Arbeiten an seinem Haus zu verrichten. Den Großteil seines Urlaubs verbringt der CAU-Präsident also Zuhause – in Schleswig-Holstein: „Dort, wo andere Urlaub machen.“

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erstellt am 23.Jul.2016 | 06:09 Uhr

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