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Regionalexpress Kiel-Lübeck : Säureunfall im Zug - Polizei sucht weiter

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Wer ist die Frau, die eine Plastikflasche mit konzentrierter Schwefelsäure im Regionalzug liegen ließ?

Lübeck | Zwei Tage nach dem Säurezwischenfall im Regionalexpress Kiel-Lübeck hat die Polizei noch keine Erkenntnisse zu den Hintergründen. Die zunächst zuständige Bundespolizei habe die Ermittlungen inzwischen an die Polizeidirektion Lübeck abgegeben, sagte Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke am Donnerstag. Eine bislang unbekannte Frau hatte am Dienstag eine Plastikflasche mit Säure im Zug zurückgelassen und den Zug in Pönitz oder Passendorf verlassen. Die Säure verätzte ein Sitzpolster und löste eine chemische Reaktion aus. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hatte drei Gleise des Lübecker Hauptbahnhofs gesperrt, nachdem Reisende von einem stechenden Geruch und Rauchentwicklung im Zug berichtet hatten. Feuerwehrleute in Schutzanzügen hätten den Zug durchsucht und neben einem stark verätzten Sitz eine Flasche entdeckt, aus der Gase aufstiegen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Bei der Säure handelte es sich nach Angaben der Feuerwehr um konzentrierte Schwefelsäure. Die habe den Boden der Kunststoffflasche zerstört und sei so auf den Sitz gelangt, hatte ein Feuerwehrsprecher bereits am Dienstag mitgeteilt. Ob es sich um ein Versehen oder eine gezielte Aktion gehandelt habe, müssten die weiteren Ermittlungen klären, sagte Stelke.

 

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erstellt am 02.Mär.2017 | 15:35 Uhr

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