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Kiel

10. Dezember 2016 | 21:32 Uhr

„Sailing Yacht A“ : Mega-Segelyacht in Kiel: Die „White Pearl“ ist jetzt silber

vom

Ihr Baufortschritt ist eins der bestgehüteten Geheimnisse der Landeshauptstadt. Doch nun gibt es neue Beobachtungen.

Kiel | Die „Sailing Yacht A“ der Kieler Werft German Naval Yards (GNY) macht nach der Winterpause wieder auf sich aufmerksam. Gemächlich windet sich die Luxusyacht aus dem verhüllten Winterlager der Kieler Bauwerft, so dass der Bug bereits wieder sichtbar wird. Fans entdecken schnell: Es hat sich etwas verändert. Der Bug weist seit Eintritt in das Winterlager eine Farbänderung auf. Die „White Pearl“ ist jetzt silber.

Die riesige Yacht wird seit vier Jahren in Kiel gebaut. Das Projekt wurde jahrelang geheimgehalten. Seit dem vergangenen Jahr ist das Schiff allerdings zu groß, um es zu verstecken.

Die nach Medienangaben durch den russischen Millionär und Unternehmer Andrei Igorewitsch Melnitschenko bestellte 142,81 Meter lange und knapp 25 Meter lange Segelyacht besitzt einen Tiefgang von acht Metern.

Größenvergleich: Mit 140 Metern misst die „White Pearl“ mehr als das Anderthalbfache der Länge des deutschen Segelschulschiffs „Gorch Fock“, die gut 89 Meter misst. Die Jacht ist damit auch größer als der mit gut 117 Metern Länge größte „Windjammer“ der Welt, die „Sedov“ aus Russland – und auch die bislang längste Luxusjacht, die bei Nobiskrug gebaut wurde.

Die langen Masten ragen 90 Meter in die Höhe. Unter Segeln soll die Yacht eine Geschwindigkeit von bis zu 21 Knoten (39 km/h) erreichen können.

So sah die Yacht noch vor einem Jahr aus.
So sah die Yacht noch vor einem Jahr aus. Foto: Carsten Rehder
 

Wann die Yacht fertiggestellt wird, ist offen. Der Besitzer kann sich aber schon jetzt über acht verschiedene Decks freuen. Die Baukosten sollen etwa 400 Millionen Euro betragen.

Wann die Luxusyacht zur ersten Erprobung unter Segeln die nächste Testfahrt aufnimmt, bleibt geheim.

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erstellt am 27.Jul.2016 | 16:11 Uhr

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