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Gurtpflicht : Kontrollen in Kiel: Jeder fünfte Fahrer war nicht angeschnallt

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Die Landespolizei hat im Rahmen einer Schwerpunktwoche Fahrzeuge kontrolliert. Die Bilanz ist erschreckend.

Kiel | Am Mittwoch hat die Kieler Polizei an zwei Stellen in der Stadt kontrolliert, ob Autofahrer ihrer Gurtpflicht nachkommen. Das erschreckende Ergebnis: Jeder fünfte Kontrollierte war nicht angeschnallt. Das berichtet die Polizei am Donnerstag.

Zwischen 10 und 18 Uhr standen die Beamten auf dem Parkplatz vor der Holtenauer Hochbrücke und in der Kaistraße. Im Laufe des Tages wurden 273 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt 60 Fahrer, darunter größtenteils Frauen, hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Das entspricht einer Quote von 22 Prozent. Weitere 21 Fahrer telefonierten während der Fahrt.

Auch in Lübeck und Ostholstein wurde kontrolliert - insgesamt 3259 Fahrzeuge. . Das Ergebnis: 237 Insassen waren während der Fahrt nicht angeschnallt, davon waren zehn Kinder betroffen.

Hintergrund der Kontrollen ist eine Schwerpunktwoche der Landespolizei zum Thema Gurtpflicht. Im Jahr 2015 war ein Fünftel der bei einem Verkehrsunfall getöteten Insassen nicht angeschnallt. Die Landespolizei habe im Jahr 2016 über 21.000 Fahrzeuginsassen erwischt, die nicht angeschnallt waren. Das waren fast 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Wir wollen die Verkehrsteilnehmer deutlich daran erinnern, wie wichtig der Sicherheitsgurt ist. Die Benutzung des Sicherheitsgurtes rettet Leben“, so Torge Stelck, Pressesprecher des Landespolizeiamts in Kiel.

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erstellt am 16.Mär.2017 | 10:17 Uhr

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