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Kiel

11. Dezember 2016 | 13:04 Uhr

Schleuse in Kiel-Holtenau : Japanische Zerstörer im Nord-Ostsee-Kanal

vom

Die beiden Schiffe „Setoyuki“ und „Asagiri“ waren bei der Hanse Sail in Rostock. Jetzt steuert das Ausbildungsgeschader Malta an.

Zwei japanische Zerstörer durchquerten am Dienstagabend den Nord-Ostsee-Kanal – ein wohl nicht alltäglicher Anblick. Die „Setoyuki“ und „Asagiri“ sind auf der Fahrt von Rostock nach Valetta (Malta). Bei der Fahrt in die Schleuse in Kiel-Holtenau leisteten die Kieler Schlepper „Bülk“ und „Stein“ Schlepphilfe.

Die beiden Schiffe des japanischen Ausbildungsgeschaders besuchten am vergangenen Wochenende die Hanse Sail in Rostock. Im Rahmen des „Open Ship“ konnten Besucher des maritimen Festes die Schiffe besichtigen. Vor der Visite in Rostock war das japanische Ausbildungsgeschwader bereits zu Gast in Klaipeda (Litauen).

Das Ausbildungsgeschwader setzt sich aus drei Schiffen zusammen. Es handelt es sich zum einen um das Schulschiff  „Kashima“ (taktische Kennung 3508). um den Zerstörer „Asagiri“ (151) und den Zerstörer „Setoyuki“ (3518).

Die „Setoyuki“ gilt als U-Jagdzerstörer und ist 130 Meter lang. Sie wird von einer Gasturbine mit bis zu 45.000 PS angetrieben. Der Zerstörer erreicht eine Geschwindigkeit von knapp über 30 Knoten (55,56 km/h).

Auch die „Asagiri“ ist ein U-Jagdzerstörer. Sie ist mit einer Länge von 137 Metern und einer Breite von 14,6 Metern etwas größter.Zur Besatzung zählen 220 Soldaten. Vier Gasturbinen mit 54.000 PS treiben das Schiff an.

Das Schulschiff „Kashima“ ist 143 Meter lang und 18 Meter breit. Sie erreicht eine maximale Geschwindigkeit von knapp über 25 Knoten. Die „Kashima“ hat sich bereits am letzten Freitag von Rostock auf den Weg nach Antwerpen (Belgien) gemacht und nahm am Open Ship nicht teil.

Nach unbestätigten Angaben sollen die drei Schiffe gemeinsam den Hafen in Valetta (Malta) anlaufen.

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erstellt am 16.Aug.2016 | 20:11 Uhr

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