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Kiel

04. Dezember 2016 | 23:30 Uhr

120 000 Besucher : In der Innenstadt war der Bär los

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Obst und Gemüse, Traktoren und Schmiedefeuer, dazu der verkaufsoffene Sonntag: Der Bauern- und Regionalmarkt lockte am Wochenende zigtausende Gäste an. 60 Stände boten Obst und Gemüse aus heimischer Produktion an. Aber es war auch für Musik, Technik, Spaß und Spiel gesorgt.

Vielfältige Angebote, ein buntes Unterhaltungsprogramm und ein gut gelaunter Wettergott: Unter diesen Vorzeichen wurde der Bauern- und Regionalmarkt am Wochenende in der Innenstadt zum Erfolg. Nach Schätzung des Veranstalters Kiel-Marketing zog es etwa 120  000 Menschen ins Zentrum. Insbesondere am Sonntag, als auch die Geschäfte geöffnet hatten, war es rappelvoll.

Bei meist strahlendem Sonnenschein konnten sich die Gäste an über 60 Ständen – von Käse und Fleisch über Honig und Marmelade bis zu Obst und Gemüse – über die regionalen Produkte informieren. Und natürlich auch testen: Fischbrötchen, Rübenmus mit Kasseler oder süße Dithmarscher Mehlbüddel mit Kirschsoße – kein Geschmack blieb unbefriedigt.

Kinder durften die Ziegen des Gettorfer Zoos streicheln und füttern, sie konnten beim Hof Treptow aus Böhnhusen auch das Bauerndiplom – Sackhüpfen, Gummistiefel- und Hufeisenwerfen – erwerben. So wie Henrik (7) aus Schwentinental, der mit seinen Eltern Britta und Michael Zahl wegen des Marktes nach Kiel gekommen war. Mehr oder weniger zufällig war Verena Russo aus Remscheid, mit ihrer Tochter Rhea (8) zurzeit auf Kur im Dänischen Wohld, auf dem Bauernmarkt gelandet. Rhea erstellte bei der Aktion „Schmieden für die Menschenrechte“ zusammen mit Schmied Michael Göttsch aus Melsdorf ein Herz für Papa.

Heiko Voss, Initiator der Schmiede-Aktion freute sich, dass diesmal 16 Schmiede nach Kiel gekommen sind, fünf davon sogar aus Finnland. Auch Technik-Freaks kamen auf ihre Kosten: Zwischen Holstenplatz und Altem Markt gab es historische Traktoren zu bewundern. Peter Simoniges (69) gehörte zu den Bewunderern eines Lanz Bulldog, Baujahr 1940. Mit Livemusik wartete der Asmus-Bremer-Platz auf. Zu Erbsensuppe oder Kartoffelpuffer gab’s Irish Folk und Shantys – bei schönstem Herbstwetter.  

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erstellt am 03.Okt.2016 | 17:27 Uhr

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