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Kiel

11. Dezember 2016 | 07:17 Uhr

Bahn-Unfall : Glückliches Ende nach aufregender Hundesuche

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Vierbeiner war schwer geschockt. Verängstigt lag er nach der Kollision mit der Regionalbahn im hohen Gras. Jetzt ist der Labrador wieder zu Hause – er hat gute Aussichten, sich vollständig zu erholen.

Der Aufmerksamkeit eines Lokführers und der Hilfsbereitschaft der Bundespolizei sei Dank: Trotz eines tragischen Zwischenfalls fand ein verängstigter Labradorhund am Wochenende doch noch zu seiner Familie zurück. Das gab die Bundespolizei gestern bekannt. Am Sonnabend hatte sie im Kieler Hauptbahnhof von einem Lokführer, der mit seinem Regionalexpress aus   Rendsburg angekommen war, die Mitteilung erhalten, dass er kurz vor Kiel einen schwarzen Hund an- oder sogar überfahren habe. Eine Streife der Bundespolizei suchte den Bereich ab. Auch der Hundebesitzer beteiligte sich aufgeregt an der Aktion. Allerdings musste die Suche wegen zunehmender Dunkelheit ergebnislos aufgegeben werden. Der traurige Blick des Hundebesitzers veranlasste die Bundespolizisten aber dazu, am Sonntagvormittag abermals an der Bahnstrecke auf die Pirsch zu gehen. Und tatsächlich: Nach einer guten halbe Stunden entdeckte ein Beamter den Hund, der regungslos im hohen Gestrüpp lag. Offenbar stand der Vierbeiner immer noch unter Schock: Er hob nur den Kopf und schaute den Polizisten zitternd und verängstigt an. Über die Leitstelle wurde Kontakt mit den Besitzern aufgenommen, die wenig später ihr schon tot geglaubtes Haustier umarmen konnten. In einer Decke wurde der Hund zum Auto der Besitzer getragen, die sofort den Tierarzt aufsuchten. Zum Dienstende erreichte die Bundespolizei dann die kurze Mitteilung: Verletzungen sind nicht schwerwiegend, der Labrador wird wieder gesund.

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erstellt am 01.Aug.2016 | 17:57 Uhr

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