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Kiel

27. Februar 2017 | 14:47 Uhr

Fachhochschule Kiel kooperiert mit Landeskriminalamt

vom

Kiel | Die Fachhochschule (FH) Kiel und das Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein haben gestern in Kiel einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dabei geht es um die Förderung der Sicherheit bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie um die präventive und repressive Bekämpfung der Computerkriminalität. Für den Fachbereich Informatik und Elektrotechnik der FH unterzeichnete der Dekan Prof. Dr.-Ing. Klaus Lebert die Kooperationsurkunde, für das Sachgebiet "233 Cybercrime" des LKA dessen Direktor Thorsten Kramer.

Die zunehmende Professionalisierung und Internationalisierung der Cyber-Kriminalität stellt sowohl die Wirtschaft als auch die Strafverfolgungsbehörden immer wieder vor neue Herausforderungen, insbesondere was die Ermittlung und Beweisführung in derartigen Verfahren anbelangt. "Die Flexibilität und Schnelllebigkeit des Internets wissen kreative Kriminelle für ihre Zwecke zu missbrauchen", sagte Kramer und nannte den massenweisen Versand von Schadsoftware, das Ausspähen und Abfangen sowie den Missbrauch von Daten oder Angriffe auf IT-Infrastrukturen von Unternehmen als Beispiele. Umso wichtiger sei daher die Kooperation mit der FH, die dabei helfen soll, "unsere Kompetenzen zu bündeln, um über einen gemeinsamen Wissenstransfer Technologien zur Prävention und Strafverfolgung zu entwickeln".

Dabei sind die Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit vielfältig. Mitglieder des LKA werden an der FH als Gäste verschiedene Veranstaltungen zum Thema besuchen. Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, Praxissemester im LKA zu absolvieren und Bachelor- oder Masterarbeiten anzufertigen.

Langfristig wollen LKA und FH neue Technologien zur unterstützenden Kriminalitätsbekämpfung konzipieren und entwickeln. "Die Kooperation ermöglicht es uns in idealer Weise Lehre und Praxis zu verzahnen", erklärte Lebert: "Praxisnahe Projekte fördern die Motivation der Studierenden besonders. Außerdem können wir bei den Studierenden das Bewusstsein um die vielfältigen Gefahren schärfen, die das Internet eben auch birgt."

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erstellt am 25.Apr.2013 | 03:59 Uhr

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