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Kiel

09. Dezember 2016 | 16:34 Uhr

Kiel : Ermittlungen wegen Kinderpornos: Chefplaner der Kieler Woche vom Dienst freigestellt

vom

Bei der Sprengung eines Kinderporno-Rings taucht eine IP-Adresse aus Kiel auf. Sie führt zu einem Mitarbeiter des Kieler Rathauses.

Kiel | Gegen einen leitenden Mitarbeiter der Stadt Kiel läuft ein Ermittlungsverfahren. Er soll im Besitz von kinderpornografischem Material gewesen sein. Nach Informationen der „Kieler Nachrichten“ soll es sich um den Chefplaner der Kieler Woche handeln

Die Ermittler sollen nach der Sprengung eines Kinderporno-Rings auf die Spur des Verdächtigen gekommen sein. Im Rahmen der Ermittlungen tauchte eine IP-Adresse auf, die die Ermittler nach Kiel führte.

Die Privaträume des 55-Jährigen sollen in zeitlicher Nähe zur Kieler Woche durchsucht und Beweismaterial sicher gestellt worden sein. Die Staatsanwaltschaft informierte am Dienstag die Stadtverwaltung. Diese habe dann den Verdächtigen vom Dienst freigestellt.

Der Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Axel Bieler, bestätigte am Mittwoch lediglich, wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornografischen Materials werde gegen einen leitenden Mitarbeiter der Landeshauptstadt ermittelt. Bieler machte wegen der laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben.

Der Rechtsanwalt des Beschuldigten, Dirk Rebien, sagte, im Juli sei ein PC seines Mandanten von der Polizei beschlagnahmt worden. Der Anwalt geht davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird: „Bisher ist nur eine IP-Adresse gehackt und der beschlagnahmte Computer noch nicht ausgewertet worden - für meinen Mandanten gilt die Unschuldsvermutung.“

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erstellt am 24.Aug.2016 | 14:35 Uhr

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