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Kiel

23. Februar 2017 | 19:37 Uhr

Außen kreativ, innen aussagekräftig: Schüler zeigen Spots gegen Rassismus

vom

Kiel | Eine Preview der besonderen Art lockte am Montagabend rund 250 Gäste in das Kieler Cinemaxx-Kino. Dort wurden drei Kurzfilme gegen Rassismus gezeigt, die Schüler der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule gemeinsam mit Multimedia-Production-Studenten der Fachhochschule Kiel zu den internationalen Wochen gegen Rassismus (11. bis 24. März) produziert hatten. Und das Resultat konnte sich sehen lassen. Mit im Boot sitzen unter anderem auch die Stadt Kiel sowie diverse Projekte und Organisationen.

Die Zwölftklässlerinnen berichteten von ihren Dreharbeiten und Erfahrungen, und vor allem darüber, wie aus einer kleinen Idee, zu der Kunstlehrer Jörg Thomas den Anstoß gegeben hatte, eine immer größere Dimensionen annehmende Angelegenheit wurde. Bei den Dreharbeiten kam prominente Unterstützung vom deutschen Handball-Rekordmeister THW Kiel, dessen Spieler Filip Jicha und Marko Vujin in jeweils einem Spot mitwirkten (wir berichteten). Da die beiden Stars jedoch beim Training weilten, wurden die "Zebras" vom Geschäftsführer Stefan Adam und "Hein Daddel" vertreten. Das pummelige Maskottchen erfreute sich auch bei Julian Möller Plummer größter Beliebtheit. Der Neunjährige agierte in einem der Kurzfilme in einer Rückblende als das jüngere Ich von Alexander Williams, der in der Jugend des THW spielt.

Alle drei Spots sprühten nur so vor Kreativität - mit einer ernsten Aussage. "Rückblick", "Rassismus - Ab in die Tonne!" und "Du bist ein Teil - wir sind ein Ganzes", bei dem ein mit dem Spruch bedruckter Handball einmal quer durch Kiel bis in die Ostseehalle wandert, lauten die Titel der drei Kurzfilme, die ebenso wie das unterhaltsame Making-of im Internet unter www.youtube.de/thwhandball zu sehen sind. Zudem werden die Spots in der Halbzeitpause bei den kommenden beiden THW-Heimspielen auf dem Videowürfel und im Vip-Bereich sowie auf den Bildschirmen im Cinemaxx-Foyer gezeigt.

Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer lobte die engagierte Arbeit der Schüler und Studenten. THW-Geschäftsführer Stefan Adam erklärte, dass es für den THW Verpflichtung und Selbstverständlichkeit sei, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen. Andreas Diekötter, FH-Student und Moderator der Veranstaltung, betonte: "Es ist eigentlich schade, dass es Rassismus gibt und wir überhaupt etwas dagegen unternehmen müssen."www.youtube.de/thwhandball

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erstellt am 13.Mär.2013 | 03:59 Uhr

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