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Kiel

06. Dezember 2016 | 15:15 Uhr

Trasse für radfahrer : 2019 ist die schnelle Velo-Route befahrbar

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Noch in diesem Jahr gehen die Arbeiten an der Velo-Route weiter. Es entstehen Rampen zum ehemaligen Eisenbahndamm. Wenn die Trasse 2019 fertig ist, steht sie ausschließlich den Radfahrern zur Verfügung.

Die Radfahrer müssen sich noch ein wenig gedulden: Anfang 2019 soll die erste schnelle Velo-Route auf dem Kieler Stadtgebiet fertig sein. Dann können Radfahrer auf der gut vier Kilometer langen Strecke ungehindert in die Pedale treten – es gibt auf der Strecke kaum Ampeln und überhaupt keine Fußgänger.

Im Oktober 2013 wurde bereits der erste Abschnitt der Veloroute 10, die künftig von Hassee bis zum Wissenschaftspark an der Uni führen soll, freigegeben. Nach Verzögerungen – unter anderem aufgrund der Untersuchungen auf Bombenblindgänger und der Beteiligung der Anwohner – gab Bürgermeister Peter Todeskino gestern den nächsten Startschuss. Zusammen mit Tiefbauamtsleiter Peter Bender und den beiden Ortsbeiratsvorsitzenden Dieter Hartwig (Ravensberg  /  Brunswik  /   Düsternbrook) und Timo Dittrich (Schreventeich / Hasseldieksdamm) setzte er den ersten Spatenstich für den Abschnitt zwischen Eckernförder Straße und Gutenbergstraße. Das Tiefbauamt beginnt noch in diesem Jahr mit dem Bau von Rampen zum ehemaligen Eisenbahndamm. Denn die Veloroute verläuft weitgehend kreuzungsfrei in der ersten Etage und lässt den Autoverkehr unter sich.

Im Spätsommer soll der Abschnitt zwischen Kronshagener Weg und Schauenburger Straße fertig sein, die Kosten belaufen sich auf 1,45 Millionen Euro. Für den nördlichen Abschnitt bis zur Universität stehen noch keine Gelder bereit, der südliche Teil vom Hasseldieksdammer Weg bis nach Hassee wird bis Ende 2018 gebaut.

Insgesamt wird die 4,2 Kilometer lange Veloroute 10, wenn sie 2019 fertig ist, rund 5,4 Millionen Euro gekostet haben. 70 Prozent schießt das Land zu. Genutzt werden darf die Route ausschließlich von Radfahrern, nicht von Fußgängern. „Wir wollen natürlich, dass dort auch schnell gefahren werden kann“, so Todeskino. Nach Schätzungen werden auf dieser Route täglich mehrere tausend Radfahrer unterwegs sein. Die Stadt verfügt bereits über 13 ausgewiesene Velorouten – meist müssen sich die Pedalritter die Strecke aber mit Autos oder Fußgängern teilen.

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erstellt am 16.Nov.2016 | 18:33 Uhr

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