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Kiel

05. Dezember 2016 | 03:30 Uhr

KIds-Festival : 10 000 Entchen auf der Kieler Förde

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Andrang war riesig beim Entenrennen, mit dem gestern das dreitägige Kids-Festival an der Kiellinie seinen schönen Abschluss fand. Alle Besucher waren zufrieden – wenn nur nicht die leidige Parkplatz-Suche gewesen wäre.

Zwei Tage lang litt das Kids-Festival an der Kiellinie unter den Schauern, gestern, am dritten Tag, hatte Petrus dann doch ein Einsehen und verschloss die Regenwolken. Tausende kleine wie große Besucher genossen bei Sonnenschein die Angebote – und begleiteten das Entenrennen der Kieler Lions und Leos. 10  000 gelbe Quietsche-Entchen waren am Start.

Getreu dem Motto „Wissen baut Brücken“ konnten Kinder an über 100 Stationen bei Spiel und Spaß Erfahrungen sammeln und Wissens-, Geschicklichkeits- und Sportaufgaben bewältigen. Ob Riesenrutsche oder Kistenrollbahn, ob Holzeisenbahn, das Goldwaschen oder die Zirkus-Vorstellung von Beppolino – die Auswahl war riesig.

Dicht gedrängt standen die Menschen an der Kiellinie, als um 13.30 Uhr vor dem Landeshaus zunächst der Startschuss für die 65 großen, aufwendig verzierten Sponsoren-Eenten fiel, bei dem die Ente von Priwitz-Druck das Rennen machte und die Pixel-Ente von Stamp-Media als Schönste prämiert wurde.

Anschließend plumpsten wieder 10  000 kleine gelbe Plastikentchen – mit Unterstützung der Kieler Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks – ins Fördewasser. „Oberente“ Marlis Halft hielt an Land die Fäden in der Hand – zum letzten Mal. Nach elf Jahren legt sie die Organisation des bundesweit erfolgreichsten Rennens seiner Art in andere Hände. In den ersten zehn Rennen erschwammen die Enten einen Erlös von insgesamt 636000 Euro für Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen. Das elfte Rennen gestern kam dem Verein Trauernde Kinder zugute. Übrigens: Die Nummern der insgesamt 300 schnellsten Enten stehen heute ab 12 Uhr im Internet (www.entenrennen-kiel.de).

 

Kommentar: Sanitäter müssen im Einsatz sein, Mülltonnen gilt es aufzustellen, ohne Toiletten läuft’s auch nicht: Wer eine Großveranstaltung organisiert, hat strenge Auflagen zu beachten. Parkplätze gehören offenbar nicht dazu. Genervt drehten viele Autofahrer, die mit dem Nachwuchs das Kinderfest an der Kiellinie anpeilten, ihre Runden, um irgendwo einen Stellplatz zu entdecken. Dabei hätte man nur das Parkhaus, das in der Woche Mitarbeitern der Landesverwaltung offen steht, öffnen müssen. Doch am Wochenende versperren stets die Rollgitter den Weg zu Hunderten von kostenlosen Parkplätzen. Warum eigentlich? Die Ausnahme von der Regel wäre gut angekommen!  

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erstellt am 16.Mai.2016 | 18:07 Uhr

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