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Regionales

08. Dezember 2016 | 15:34 Uhr

Gladiolen, Sonnenblumen und Dahlien : Karte: Auf diesen Feldern in SH können Sie Blumen selber pflücken

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Blumen vom Feld sind günstiger als im Laden und halten wesentlich länger als übliche Schnittblumen. shz.de hat die erste interaktive Karte für Selbstpflücker.

Meistens erkennt man die bunten Blumenfelder an den rot-gelben Schildern beim Vorbeifahren mit dem Auto. Am Rand des Ackers stehen Infotafeln mit den Preisen pro Blüte und einer Vertrauenskasse. Verkäufer gibt es auf den Feldern nicht. Jeder Interessierte muss den Kaufpreis für seinen Strauß selber berechnen und bezahlen.

Die Saisonzeit zum Selberpflücken beginnt im April mit den ersten Tulpen. Ab Juli blühen dann Lilien, Gladiolen und Sonnenblumen. Dahlien und Chrysanthemen gibt es bei günstiger Witterung sogar bis zu den ersten Nachtfrösten im Oktober.

Die Inhaber der Blumen sind in den meisten Fällen landwirtschaftliche Betriebe, Gärtnereien oder Hof-Cafés. Auf ihrem Feld müssen sie auf die Ehrlichkeit der Pflücker vertrauen. „Es sind immer schwarze Schafe dabei, die kein Geld einwerfen und die Blumen einfach mitnehmen, ohne zu bezahlen. Die meisten halten sich aber an die Regeln, sodass sich der kleine Nebenerwerb zusätzlich zu unserem Erdbeer- und Spargelanbau schon lohnt“, sagt Christoph Donath-Totzke vom Lindenhof in Preetz.

Dabei müssen sich die Besitzer nur wenig um das Feld kümmern. Die Blumen werden vom Regen bewässert, nur die Kasse müsse in regelmäßigen Abständen geleert werden. Eine Blüte vom Acker kostet oft zwischen 30 Cent und 1 Euro.

Eine Genehmigung für ihr Feld brauchen die privaten Anbieter nicht. Daher gibt es auch keine Behörde, die die Flächen in irgendeiner Form öffentlich verwaltet oder Auskunft über die Standorte geben kann.

shz.de hat deshalb eine interaktive Karte erstellt, wo man in Schleswig-Holstein Blumen selber pflücken kann. Weil so viele Felder versteckt oder nicht im Netz zu finden sind, hoffen wir auf Ihre Hilfe. Kennen Sie weitere Felder? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an onlineredaktion@shz.de oder direkt in die Kommentarfunktion unter dem Artikel.

 

Die Sammlung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die Infos sind ohne Gewähr.

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erstellt am 17.Aug.2016 | 06:15 Uhr

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