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Hamburg

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

Hamburg-Wilhelmsburg : Von Bastille bis Crystal Fighters: Diese Bands kommen zum Dockville-Festival

vom

Das MS Dockville in Hamburg-Wilhelmsburg begann im Jahr 2007 mit knapp 5000 Besuchern. Zehn Jahre später hat es einen festen Platz in der deutschen Festival-Landschaft.

Hamburg | Das Musik- und Kunstfestival MS Dockville auf der Elbinsel Wilhelmsburg feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem deutschlandexklusiven Festivalauftritt der Indie-Rocker von Bastille und mit alten Bekannten. „Es gibt ein Wiedersehen mit Bands, die hier toll funktioniert haben. Zum Beispiel Kakkmaddafakka aus Norwegen, den Foals aus Großbritannien und Milky Chance, die bei uns groß geworden sind“, sagte Dockville-Sprecherin Lara Goldsworthy.

Das Lineup 2016 in 84 Videos:

 

An elf Spielorten zwischen Hafenindustrie und Birkenhainen treten von Freitag bis Sonntag Solo-Acts, Bands und DJs aus der Indie-, Alternative- und Electro-Szene auf. Wie im vergangenen Jahr werden täglich etwa 20.000 Besucher am Reiherstieg erwartet.

Das Thema Jubiläum soll auch in der traditionellen Lichtspiel-Projektion auf dem Rethespeicher aufgegriffen werden, dem Wahrzeichen des Festivals. „Aber nicht so plump mit der Zahl zehn“, sagte Goldsworthy. Festival-Gründer Enno Arndt erinnert sich in einem Videorückblick an die Anfänge 2007 mit knapp 5000 Besuchern und der Hamburger Rockband Tocotronic als Headliner: „Ich hatte faktisch so gut wie kein Geld - ich habe mir damals von meinem Papa 20.000 Euro geliehen.“

Auch das „Schlammjahr“ 2011 ist ihm noch besonders in Erinnerung: „Es hatte Wochen vorher durchgeregnet. Das Gelände war sabschig ohne Ende. Das hatte zur Folge, dass die Gummistiefel in ganz Hamburg in kürzester Zeit ausverkauft waren. Es war irgendwie wild.“ Regen ist auch diesmal zu befürchten. „Dieser Sommer ist nicht so richtig kalkulierbar. Die Wetterkapriolen haben ja schon einige Festivals heimgesucht“, sagte Goldsworthy.

Hartgesottene Festivalgänger schrecke das aber nicht ab: Die Drei-Tages-Tickets waren bereits Anfang Juli ausverkauft - so früh wie noch nie. Zu den Highlights gehören neben der Londoner Band Bastille („Pompeii“), die bereits am Freitagabend auf der Hauptbühne „Großschot“ auftritt, die englisch-baskischen Electrofolker Crystal Fighters, das Gießener Pop-Trio OK Kid (beide Samstag) und die Berliner Rap-Combo K.

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erstellt am 15.Aug.2016 | 11:36 Uhr

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