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Hamburg

07. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Nach Tod von Pornodarstellerin : Vergleichsvorschlag: „Sexy Cora“-Witwer soll 460.000 Euro bekommen

vom

„Sexy Cora“ starb bei einer Schönheitsoperation, ihr Witwer forderte Millionen. Das Landgericht Hamburg schlägt einen Vergleich vor.

Hamburg | Im Rechtsstreit um Geldforderungen des Witwers von „Sexy Cora“ an eine Hamburger Schönheitsklinik hat das Landgericht einen Vergleichsvorschlag gemacht. Danach soll die Klinik Tim Wosnitza (30), dem Witwer der Pornodarstellerin, knapp 460.000 Euro zahlen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.

Bei ihrer fünften Brustvergrößerung sollte ihre Körbchengröße von 70F auf 70G wachsen. „Sexy Coras“ Tod löste nicht nur in der Amateurpornoszene große Trauer aus, sondern entfachte eine Debatte über den Schönheitswahn.

Carolin Wosnitza („Sexy Cora“) hatte sich im Januar 2011 zum fünften Mal die Brüste vergrößern lassen wollen. Während der OP erlitt die 23-Jährige aufgrund von Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden, an denen sie wenige Tage später starb. Ihr Mann Tim war auch ihr Manager und lebte von ihren Einnahmen.

Die nun als Vergleich vorgeschlagenen 460.000 Euro setzen sich zusammen aus rund 400.000 Euro an hypothetischen Einnahmen, die die Pornodarstellerin noch erzielt haben könnte, sowie einem Schmerzensgeld von 7500 Euro und übrigen Kosten in Höhe von 53.000 Euro. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über den Vergleichsvorschlag berichtet.

Das Landgericht hatte die an der Operation beteiligte Narkoseärztin 2013 wegen fahrlässiger Tötung zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

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erstellt am 27.Apr.2016 | 06:58 Uhr

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