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Hamburg

09. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Warnung an Fraktionen : Verfassungsschutz in Hamburg warnt vor russischer Hacker-Kampagne

vom

Die Behörde will die Parteien in Gesprächen informieren. Es geht um Maßnahmen zum Schutz von Computern und Netzwerken.

Hamburg | Der Hamburger Verfassungsschutz hat die Hamburger Fraktionen auf russische Hackerkampagnen hingewiesen. Die Behörde wolle die Parteien in Gesprächen über aktuelle russische Angriffskampagnen informieren, heißt es in einem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Dabei geht es auch um Maßnahmen zum Schutz der Computer und Netzwerke.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Warnungen vor russischen Hackerattacken. Im Mai hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz angesichts Hacker-Angriffe auf die Bundes-CDU und den Bundestag vor verstärkten russischen Cyber-Attacken gewarnt. Zuvor war bekannt geworden, dass die Berliner Zentrale der CDU von Kanzlerin Angela Merkel Ziel eines vermutlich aus Russland gesteuerten Hacker-Angriffs geworden war. 2015 hatte das BfV das Berliner Parlament auf die Attacke der Hacker-Gruppe hingewiesen, die unter den Bezeichnungen „Sofacy“ und „APT 28“ bekannt ist.

Die Hamburger Verfassungsschützer verweisen auch auf ältere Warnungen des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Ausdrücklich werden Hackerangriffe auf die US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton und Gremien ihrer Demokratischen Partei während des US-Wahlkampfs genannt. Diese zeigten, dass „durch Preisgabe beschränkt zugänglicher Informationen, im Vorfeld der US-Wahl, eine Diskreditierung ausgewählter politischer Vertreter und Verfassungsorgane möglich ist und Wahlverläufe gezielt beeinflusst werden können“.

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erstellt am 26.Nov.2016 | 13:09 Uhr

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