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Hamburg

04. Dezember 2016 | 13:21 Uhr

Reeperbahn in Hamburg : Udo Lindenbergs Musical „Hinterm Horizont“ feiert Premiere

vom

Hamburg-Bezug und viele Songs des Altrockers soll das Stück haben. Aufgeführt wird es im Operettenhaus an der Reeperbahn.

Hamburg | Udo Lindenberg (70) feiert mit seinem Musical „Hinterm Horizont“ am Donnerstag (20 Uhr) in Hamburg Premiere. Im Operettenhaus an der Reeperbahn werden dazu nicht nur der Panikrocker und prominente Gäste erwartet, sondern auch Freunde des Musikers vom Kiez. Sein Hit „Reeperbahn“ gehört zu den neuen Höhepunkten in dem Stück, das 2011 in Berlin Uraufführung hatte. Hamburg ist schon seit Langem Lindenbergs Wahlheimat. (Ein Interview mit dem Altrocker während der Proben können Sie hier nachlesen).

Anhand der Songs des Deutschrockpioniers erzählt das Musical die Geschichte vom „Mädchen aus Ostberlin“, ein Lied, mit dem der Musiker aus dem westfälischen Gronau schon 1973 („Wir wollen doch einfach nur zusammen sein“) gegen die deutsche Teilung angesungen hatte. Im „Panical“, wie der Panikrocker das Musical lieber nennt, trifft er seine ostdeutsche Liebe erst zehn Jahre später beim Konzert im Palast der Republik, das Lindenbergs einziger DDR-Auftritt bleiben sollte.

Eine teils autobiografische und teils fiktive Geschichte bringen die Macher rund um den Rockstar auf die Bühne. Wie bei der Berliner Inszenierung führt St.-Pauli-Theater-Intendant Ulrich Waller Regie.

Mehr Hamburg-Bezug soll das Stück haben, drei Songs - zwei vom aktuellen Album („Einer muss den Job ja machen“ und „Durch die schweren Zeiten“) sowie der Klassiker „Reeperbahn“ - wurden neu eingebaut, insgesamt sind es 29. Die Rolle des Udo übernimmt Alex Melcher, der schon in zahlreichen Musicals auf der Bühne stand, auch schon als Udo in Berlin.

Ursprünglich war mit Josephin Busch und Serkan Kaya die Premierenbesetzung aus dem Theater am Potsdamer Platz vorgesehen, doch dann stürzte Kaya bei Proben aus fünf Metern Höhe auf die Bühne.

Das Musical hat der Konzern Stage Entertainment offiziell bis zum Sommer nächsten Jahres angesetzt. Lindenberg selbst will daran nicht glauben: „5 plus“, lautet sein Tipp - fünf Jahre habe er auch für Berlin vorausgesagt.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 07:27 Uhr

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