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Hamburg

10. Dezember 2016 | 00:19 Uhr

Zum Tod des Schauspielers : „Tschüss, Schimanski :-(“ : So trauert Deutschland um Götz George

vom
Aus der Onlineredaktion

Politiker, Fans und Weggefährten trauern um den großen Charakterdarsteller. Eine Übersicht.

Berlin/Hamburg | Götz George ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Und die Trauer über seinen Tod ist groß: Zahlreiche Politiker, Fans und Weggefährten des Schauspielers brachten ihre Trauer zum Ausdruck, auch in den sozialen Netzwerken. Sie ehren George, der in Berlin geboren wurde und in Hamburg starb, als großen Charakterdarsteller Deutschlands und beschrieben seinen Tod als großen Verlust. Dass George nicht nur einer der vielfältigsten Schauspieler des Landes, sondern ein Mensch mit vielen Facetten war, beweisen auch seine Zitate.

Wie trauert Deutschland? Eine Übersicht über die Reaktionen.

Frank-Walter Steinmeier (Bundesaußenminister/SPD) schrieb: „Einer der größten deutschen Schauspieler, Götz George, ist mit 77 Jahren verstorben: Ich bin sehr traurig.“

Und auch Heiko Maas (Bundesjustizminister/ebenfalls SPD) twitterte noch am Abend: „Adieu, Schimmi. Mit Götz George verliert unser Land einen unserer großen Charakterdarsteller.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) betonte ebenfalls Georges Bedeutung als Schauspieler: „Mit Götz George verliert Deutschland einen seiner profiliertesten, anspruchsvollsten und vielseitigsten - einfach einen seiner besten Charakterschauspieler. Er hat mit seiner direkten, kantigen Art und seinem trockenem Humor in unzähligen Rollen Maßstäbe gesetzt. Sein Tod ist ein unersetzlicher Verlust für die Fernsehe- und Kinokunst im ganzen deutschsprachigem Raum.“

Schauspielkollege Ralf Möller zeigte sich ebenfalls getroffen von dem Verlust - und postete bei Facebook gleich noch ein Foto, das ihn und George zeigt: „Gerade erfahren, dass einer unserer größten Schauspieler Götz George vor einigen Tagen verstorben ist. We will miss you, Götz! Das Foto ist von meinem ersten Film mit Götz als Kommissar Schimanski, Duisburg 1988.“

Matthias Schweighöfer hielt es dagegen kurz und schrieb bei Facebook: „R.I.P. Götz George.“

Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags/Linke sagte: „Ach nö, dieses 2016 reicht mir wirklich langsam...“ [Ein Verweis darauf, dass in diesem Jahr bereits viele bekannte Persönlichkeiten wie David Bowie, Prince, Anton Yelchin, Roger Cicero, Guido Westerwelle, Muhammad Ali und einige andere]

Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Grünen, schrieb: „Ein sehr ambivalenter Abend. Tolles Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft. 3:0 - da freut man sich auf das Viertelfinale der ?#EURO2016?. Getrübt wird die Stimmung durch die Berichte von der ?#IstanbulPride?. Und dann: ?#GötzGeorge? ist tot. Aber wenn auch Götz George geht, bleibt doch Schimanski und vieles mehr. So viel ist sicher.“

Thorsten Schäfer-Gümbel (Stellvertretender SPD-Vorsitzender) sagte: „Götz George war ein beeindruckender Charakterschauspieler, sein Tod ist ein großer Verlust. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen.“

Und Dunja Hayali, Fernseh-Moderatorin und Journalistin, schrieb: „Götz George ist tot. Mach's gut Schimanski.“

Auch Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) äußerte sich via Facebook: „Traurig: Götz George ist tot - Schimanski ist gegangen. Er war bester Tatortkommissar ever. Und ich erinnere mich auch an die alten Karl May Filme. Er wird so fehlen. 2016 sterben so viele Gute...“

Der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) trauert ebenfalls um den großen Schauspieler: „Die Kulturmetropole Berlin trauert um einen ihrer großen Protagonisten. Götz George hat als Schauspieler in einer langen Karriere in Theater, Film und Fernsehen in vielen Rollen brilliert und dabei mit seiner Vielfältigkeit künstlerische Maßstäbe gesetzt. Unvergessen bleiben wird er mit Sicherheit als Tatortkommissar Schimanski. Aber auch in seinen Rollen in Streifen wie ,Schtonk', ,Rossini' oder ,der Totmacher' zeigte Götz George große schauspielerische Kunst und darstellerische Präzision. Berlin verneigt sich in Dankbarkeit und Trauer vor einem großen Künstler und überzeugten Berliner. Wir werden ihn nicht vergessen.“

Und auch die Parteivorsitzende der Grünen, Simone Peter, äußerte sich: „Ein toller Schauspieler mit Ecken und Kanten. Er wird unvergessen bleiben!“

Auch Sportler meldeten sich zu Wort, wie beispielsweise der ehemalige Fußballnationalspieler Christoph Metzelder. Er schrieb schlicht: „Tschüss, Schimanski :-(“

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erstellt am 27.Jun.2016 | 06:58 Uhr

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