zur Navigation springen

Hamburg

06. Dezember 2016 | 22:59 Uhr

Hamburger Sportverein : Tödlicher Raubüberfall in Stade: Opfer war HSV-Investor Ernst Burmeister

vom

Zwei maskierte Männer überfielen Burmeister und seine Frau. Sie schlugen den 79-Jährigen.

Stade/Hamburg | Bei dem 79 Jahre alten Mann, der nach einem Raubüberfall in Stade an seinen Verletzungen gestorben ist, handelt es sich um den HSV-Investor Ernst Burmeister. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist am Montag. Der Verein stehe in engem Kontakt mit der Familie, hieß es.

Das von den Söhnen geführte Familien-Unternehmen aus der Obst- und Gemüse-Branche soll nach Medienberichten Anteile am Hamburger SV in Höhe von rund vier Millionen Euro erworben haben.

Nach dem tödlichen Raubüberfall haben die Ermittler mit der Spurensicherung am Tatort begonnen. „Wir sind noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach am Montag.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten am Freitagabend zwei maskierte Täter den Mann und dessen Ehefrau in ihrem Einfamilienhaus angegriffen und verletzt. „Der Mann ist an den Folgen dieses Überfalls gestorben“, sagte Bohmbach. Ob die Täter Waffen hatten, wollte er aus taktischen Gründen nicht sagen.

Die Unbekannten flüchteten mit mehreren Tausend Euro Bargeld und Schmuck. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen Raubmordes.

Die Täter hatten an der Haustür des Ehepaares geklingelt. Als die 73 Jahre alte Frau öffnete, wurde sie angegriffen und geschlagen. Ein Maskierter hielt die Frau unter Kontrolle, während der andere Täter den 79-Jährigen überwältigte und verletzte.

Der Mann wurde im Haus vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht, wo er am Sonntag starb. Die 73-Jährige erlitt Verletzungen und einen schweren Schock. Sie kam ebenfalls ins Krankenhaus. Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 14:22 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert