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Hamburg

09. Dezember 2016 | 20:30 Uhr

CityScienceLab in Hamburg : Suche nach geeigneten Wohnräumen: Rund ein Viertel der Vorschläge für Flüchtlingsheime vielversprechend

vom

Vier Monate haben interessierte Bürger in 34 Workshops an einem bundesweit einmaligen interaktiven Stadtmodell nach Grundstücken für Flüchtlingsheime in Hamburg gesucht.

Hamburg | Rund vier Monate nach Beginn der interaktiv gesteuerten Suche nach Grundstücken für Flüchtlingsheime will das CityScienceLab der Hafencity Universität (HCU) am Donnerstag erste Ergebnisse vorlegen. Dann soll der Öffentlichkeit auch erläutert werden, wie es mit den rund 40 in einer ersten Einschätzung als geeignet bewerteten Vorschlägen weitergeht.

In Hamburg ist der Wohnraum knapp - auch für Flüchtlinge. Immer wieder gibt es Schwierigkeiten. Anwohner kämpfen vor Gericht gegen den Bau von Unterkünften in ihrer Nachbarschaft.

Insgesamt hatten interessierte Bürger zwischen Mai und Juli bei dem Projekt „FindingPlaces“ in 34 Workshops an einem digitalen Stadtmodell knapp 170 potenzielle Flächen für Flüchtlingsunterkünfte ausgemacht. Sie wurden den Angaben zufolge alle vom Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge auf ihre Eignung geprüft.

Bei den Workshops sollten Flüchen für auf drei bis fünf Jahre angelegte Unterkünfte für 40 bis 800 Flüchtlinge gesucht werden.

Insgesamt sollten auf diese Weise 20.000 Schutzsuchende ein Dach über dem Kopf finden. Nach Angaben der Direktorin des CityScienceLab, Prof. Gesa Zimmer, waren in dem interaktiven Modell rund 250 000 Flächen grundstücksgenau verzeichnet. Der Fokus bei der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte lag auf mindestens 1500 Quadratmeter großen Grundstücken, die der Stadt gehören.

Zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse am Abend in der Hafencity Universität (19.30 Uhr) werden neben der CityScienceLab-Leiterin Zimmer unter anderem Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der Leiter des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge, Anselm Sprandel, und HCU-Präsident Walter Pelka erwartet. Bereits gegen Mittag (13.30 Uhr) soll die Presse über die Ergebnisse informiert werden.

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