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Hamburg : Spezialfirma kennt den Grund für das bröckelnde Rathaus

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Entwarnung am Hamburger Rathaus: Eine Spezialfirma sichert bröckelnde Sockel.

Hamburg | Entwarnung am Hamburger Rathaus: Nachdem Fassadenteile am Wochenende auf den Gehweg gestürzt sind, hat eine Spezialfirma die betroffenen Stellen an dem mehr als alten Gebäude gesichert. Die einseitige Sperrung der Großen Johannisstraße könne damit vorerst aufgehoben werden, sagte der stellvertretende Senatssprecher Sebastian Schaffer am Montag.

Die beauftragten Steinmetze ließen sich am Montag mit einem Kran in gut 30 Meter Höhe bringen, um die Art und Dauer der notwendigen Reparaturen abzuschätzen. „Nach vorläufiger mündlicher Auskunft ist Wasser in den Sockel eines der Ziertürmchen im oberen Bereich des Rathauses eingedrungen“, erklärte Schaffer. Der Frost habe dann dafür gesorgt, dass sich Teile des Sockels gelöst haben.

<p>Der Steinmetz Dragan Anic kontrolliert Fassadenteile des Rathauses.</p>

Der Steinmetz Dragan Anic kontrolliert Fassadenteile des Rathauses.

Foto: dpa

Die beauftragte Firma habe den betroffenen Sockel mit Draht gesichert. Das gelte auch für einen weiteren Sockel, der ebenfalls einen Riss aufwies und mit Draht und Spanngurten befestigt wurde. „Dieser Zierturm muss restauriert werden“, sagte der Sprecher.

Sobald ein schriftlicher Bericht der Baufirma vorliege, werde entschieden, ob weitere Untersuchungen an anderen Gebäudeteilen erforderlich sind. „Es liegt nahe, dass alle vergleichbaren Ziertürme auf dem Rathaus entsprechend überprüft werden“, betonte der Sprecher.

Am Samstag waren bis zu 15 Zentimeter großen Steinbrocken an drei Stellen in der Nähe eines Blitzableiters heruntergefallen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sperrte daraufhin jedoch den Gehweg und ein Fahrstreifen zwischen dem Rathausmarkt und der Zufahrt zum Innenhof des Rathauses.

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erstellt am 13.Mär.2017 | 17:49 Uhr

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