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Hamburg

08. Dezember 2016 | 17:09 Uhr

Hotelbrand mit einem Toten in Hamburg : Prozess: Angeklagter gesteht Brandstiftung - er war volltrunken

vom
Aus der Onlineredaktion

Durch das Feuer starb ein Mensch. Der Angeklagte hatte betrunken einen Teppich angezündet.

Hamburg | Fünfeinhalb Monate nach einem Hotelbrand am Hamburger Hauptbahnhof hat am Dienstag der Prozess gegen einen 46-Jährigen vor dem Landgericht begonnen. Der Angeklagte aus Niedersachsen gestand in einer Stellungnahme die Tat. „Ich bedauere sehr, dass durch mein Verhalten ein Mensch gestorben ist“, sagte der Mann. Er sei alkoholabhängig und zur Tatzeit stark betrunken gewesen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Brandstiftung mit Todesfolge vor. Er soll den Brand am 20. April in dem Hotel verursacht haben, bei dem ein 32-jähriger Gast aus Bhutan in den Flammen starb. Der Angeklagte soll im Erdgeschoss des Hotels mit einem Feuerzeug einen Teppich angezündet haben. Die Flammen breiteten sich anschließend über Treppe, Decken und Eingangstür des Hauses aus. Zehn weitere Gäste im Alter zwischen 19 und 80 Jahren wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhäuser gebracht.

Der Angeklagte steht in Verdacht, ein Serientäter zu sein. Er soll auch mehrere Brände in Niedersachsen gelegt haben.

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erstellt am 04.Okt.2016 | 15:44 Uhr

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