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Hamburg

08. Dezember 2016 | 01:23 Uhr

Westin in der Hamburger HafenCity : Mit Video: So sieht das neue Luxus-Hotel in der Elbphilharmonie von innen aus

vom

244 Zimmer, davon 39 Suiten Anfang November eröffnet das neue Luxus-Hotel Westin in der Hamburger HafenCity. Besonders ist die Lage und der spektakuläre Ausblick über die Stadt.

Hamburg | Das ist dann wohl der viel zitierte unbezahlbare Blick: Durch die bodentiefen Fenster der Panorama-Suite geht die Aussicht im 270-Grad-Winkel auf alles das, was Hamburg so schön macht und nun 90 Meter tief dem Betrachter zu Füßen liegt: Elbe, Michel, Rathaus, Speicherstadt und Hafencity. Diese einzigartige Perspektive kann genießen, wer sich im Hotel Westin in der Elbphilharmonie einmietet. Streng genommen ist das durchaus bezahlbar, aber keineswegs für jedermann. Bei rund 200 Euro pro Nacht beginnen die Preise. Für die atemberaubende Panorama-Suite werden pro Nacht 570 Euro fällig; eine 92 Quadratmeter große Maisonette-Suite über zwei Stockwerke kostet 1100 Euro.

Das Luxushotel öffnet seine Türen am 4. November, zwei Monate früher als das Konzerthaus. Am Dienstag durfte erstmals die Presse schnuppern. „Das ist ein Ort, den es so in keiner Art und Weise irgendwo auf der Welt gibt“, schwärmte Hotel-Direktorin Dagmar Zechmann - und es klang nicht einmal übertrieben.

Die zweistöckige Maisonette-Suite kostet 1100 Euro – pro Nacht.

Die zweistöckige Maisonette-Suite kostet 1100 Euro – pro Nacht.

Foto: dpa
 

Die weiten Ausblicke auf Stadt, Land und Fluss dürften selbst viel gereiste Business-Gäste beeindrucken. Einige der 244 Zimmer bieten selbst aus der Badewanne freie Sicht über Hamburg. Das Interieur ist dabei außerordentlich zurückhaltend gestaltet, wenig soll von der Perspektive ablenken. Denn die sei „Kino, besser als Fernsehen“, erläuterte Designer Tassilo Bost. Er wählte helle Naturtöne, Grau und Braun dominieren, die Wände sind in zartem Holzdekor gehalten. Ein 1300 Quadratmeter großer Spa-Bereich verspricht Entspannung, der 20-Meter-Pool wird auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Das gilt ebenso für das Restaurant, für das noch kein Chefkoch benannt wurde.

Insgesamt erstreckt sich das Westin Elbphilharmonie über 14 Stockwerke im Ostteil des Gebäudes. Von der Lobby im 8. Obergeschoss gibt es direkten Zugang zur Aussichtsebene Plaza und zur umlaufenden Galerie. 

Wie die Konzertsäle gehört auch das Hotel-Juwel der Stadt, die es an die US-Kette Starwood verpachtet hat. Nach Ende des auf 20 Jahre abgeschlossenen Vertrages, so das Kalkül des Senats, kann die Hansestadt die Immobilie zu Geld machen. Wie viel der Hotelbau inmitten des neuen Hamburger Wahrzeichens die Steuerzahler gekostet hat, verrieten die Verantwortlichen gestern nicht. Die Luxusherberge ist Teil der sogenannten Mantelbebauung der Elbphilharmonie, mit der die Stadt ursprünglich die Konzertsäle querfinanzieren wollte.

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erstellt am 19.Jul.2016 | 19:46 Uhr

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