zur Navigation springen

Hamburg

10. Dezember 2016 | 07:58 Uhr

Hamburg : Messerstecherei in Flüchtlingsunterkunft - 29-Jähriger lebensgefährlich verletzt

vom

Wie es zu dem Streit kam, ist noch unklar. Die Polizei nahm vier Menschen fest.

Hamburg | Die Staatsanwaltschaft Hamburg und die Mordkommission ermitteln nach einer Messerstecherei in einer Folgeunterkunft für Flüchtlinge, bei der zwei Somalier (19, 29) verletzt wurden. Der 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der 19-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen und wurde von den Beamten vorläufig festgenommen.

Die Polizei nahm vor Ort insgesamt vier Somalier zwischen 19 und 27 Jahren vorläufig fest - weil sie Blut an ihrer Kleidung hatten und sie zunächst versuchten, vom Tatort zu flüchten.

Ein Zeuge, der ebenfalls in der Flüchtlingsunterkunft wohnt, hatte die Polizei verständigt, da es offenbar zu einem lautstarken Streit gekommen war und der Zeuge eine Person mit blutverschmierter Kleidung wahrgenommen hatte.

Die Polizei fuhr mit neun Funkstreifenwagen zum Einsatzort. Nach derzeitigem Sachstand kam es zwischen einer noch ungeklärten Anzahl an Personen in der Unterkunft zu einem Streit und der Messerstecherei. Hintergründe der Tat sind noch unklar, Staatsanwaltschaft und Mordkommission ermitteln.

Die Beamten setzten einen Blutspürhund ein, da sie eine Blutspur vom Tatort in einen naheliegenden Wald vorfinden konnten.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 
zur Startseite

von
erstellt am 19.Aug.2016 | 12:37 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert