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Meldungen

25. September 2016 | 19:24 Uhr

Lernen 2.0 : WLAN-Projekt an Schulen in Hamburg startet doch

vom
Aus der Onlineredaktion

Schüler in Hamburg können aufatmen: Die Schulbehörde hat doch keine Bedenken mehr gegenüber dem Unterricht mit Tablets.

Hamburg | Nun also doch: Die Hamburger Schulbehörde ist Meldungen über einen angeblichen Stopp des Projekts „Start in die nächste Generation“ entgegen getreten. Peter Albrecht, Pressesprecher der Behörde: „Das Projekt ist keineswegs gestoppt, sondern befindet sich in der Umsetzung. Aus drei der sechs beteiligten Schulen liegen die Zustimmungen der Eltern vor, in einigen Klassen läuft der Unterricht bereits. Bislang gibt es positive Rückmeldungen von über 400 Eltern, nur ein einziges Elternteil hat nicht zugestimmt. Wir sind zuversichtlich, dass zum Halbjahreswechsel 2014/15 das Projekt in allen Schulen gestartet sein wird.“

Zuvor hatte die Schulbehörde daran gezweifelt, das Projekt rechtzeitig starten zu können. „Wir prüfen gerade, ob es datenschutzrechtliche oder andere juristische Probleme gibt“, räumte ihr Sprecher Peter Albrecht vergangene Woche ein. Hohe Wellen hatte das Vorhaben vor allem geschlagen, weil der parteilose Bürgerschaftsabgeordnete Walter Scheuerl mit zwei Kleinen Anfragen in der Bürgerschaft und diversen Gutachten das Vorhaben zu torpedieren versuchte. So würden über die kabellosen lokalen Funknetze mittels des Ausstrahlens und Empfangens von extrem hoher Mikrowellenfrequenzen Daten übertragen.

Ziel des Projekts „Start in die nächste Generation“ ist ein zielgerichteter und sinnvoller Einsatz von Smartphones, Tablets oder Laptops an Schulen. Es wurde von Senatskanzlei und Schulbehörde gemeinsam entwickelt und wird mit insgesamt 892.000 Euro finanziert. In einzelnen Klassen und Fächern an drei Stadtteilschulen (Ilse-Löwenstein-Schule/Uhlenhorst, Stadtteilschule Oldenfelde und Schule Maretstraße/Harburg) und drei Gymnasien (Gymnasium Ohmoor/Niendorf, Gymnasium Altona und Gymnasium Osterbek/Farmsen-Berne) sollen Schülerinnen und Schüler künftig ihre eigenen mobilen Computer im Unterricht nutzen und so Tafel, Schulbuch und Schulheft sinnvoll ergänzen. Im Laufe des zweijährigen Projektes können bis zu 1300 Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen, rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen dieser Schulen.

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erstellt am 02.Dez.2014 | 10:59 Uhr

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