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Hamburg

03. Dezember 2016 | 18:44 Uhr

Hamburg : MEK-Einsatz im Gefängnis: Es knallte in der JVA Fuhlsbüttel

vom

Dia JVA Fuhlsbüttel kommt nicht zur Ruhe. Nach Hinweisen auf Waffenschmuggel sind Freitagnacht Knallgeräusche zu hören.

Hamburg | Nach Knallgeräuschen in der Justizvollzugsanstalt Hamburg-Fuhlsbüttel ist in der Nacht zum Samstag das Mobile Einsatzkommando (MEK) zu dem Gefängnis ausgerückt. Etwas Verdächtiges wurde nicht gefunden, wie ein Sprecher der Justizbehörde am Samstag mitteilte.

Am Dienstag war eine anonyme Mitteilung auf eine angeblich bevorstehende Geiselnahme in „Santa Fu“ eingegangen. Demnach sollten bereits Waffen für die geplante Tat in das Gefängnis geschmuggelt worden sein. Daraufhin hatte die Anstaltsleitung alle Gefangenen in ihren Zellen einschließen lassen und das Gelände von Mittwoch an durch Justizbeamte und Polizisten absuchen lassen.

Wegen der Knallgeräusche sei dann in der Nacht zum Samstag vorsorglich das MEK hinzugezogen worden. Eine Waffe sei zunächst nicht gefunden worden. Weitere Untersuchungen liefen noch. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ über den MEK-Einsatz berichtet.

Nach Angaben des Sprechers der Justizbehörde sind noch nicht alle Teile des zwölf Hektar großen Geländes der JVA vollständig durchsucht worden. Auch die Betriebe, in denen die Gefangenen arbeiten, stünden noch aus. Der MEK-Einsatz sei jedoch beendet. Derzeit sind in dem Gefängnis 287 und in der dazugehörigen Sozialtherapeutischen Anstalt 107 Menschen inhaftiert.

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erstellt am 20.Aug.2016 | 14:24 Uhr

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