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Hamburg

08. Dezember 2016 | 21:12 Uhr

Hamburg : Kita-TÜV: Verhandlungen gescheitert

vom
Aus der Onlineredaktion

Drei Jahre wurde verhandelt, jetzt sind die Gespräche gescheitert: Kita-Träger und Sozialbehörde wurden sich nicht über einen Kita-TÜV einig.

Hamburg | Hamburgs Kindertagesstätten werden vorerst nicht von externen Fachleuten auf ihre Qualität hin untersucht. Die Verhandlungen zur Einführung eines Kita-TÜVs seien nach rund drei Jahren gescheitert, so die Experten. Kita-Träger und Sozialbehörde hätten sich bei der Umsetzung und Finanzierung der externen Evaluation nicht einigen können, erklärte die Sozialbehörde am Freitag. Daraufhin sei das rund 225.000 Euro teure Projekt Ende März eingestellt worden. Ein Sprecher kündigte an, dass die Behörde nun ein eigenes Konzept für einen Kita-TÜV erarbeite. Die „Hamburger Morgenpost“ (Freitag) hatte zuvor darüber berichtet.

Die Idee eines Kita-TÜVs ist bereits Jahre alt. Schon 2008 hatte der damalige Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) gesagt, dass die Heimaufsicht „zu einer Art Kita-TÜV“ weiterentwickelt werden soll.

Zuletzt hatte die Sozialbehörde 2013 angekündigt, dass von 2014 an externe Gutachter die Qualität aller fast 1100 öffentlich geförderten Kindertageseinrichtungen in der Hansestadt unabhängig untersuchen sollen. Im Zentrum sollten die fachlich fundierte Einschätzung der bisher erreichten Qualität und die Identifikation von Mängeln stehen.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 15:25 Uhr

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