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Hamburg

09. Dezember 2016 | 08:42 Uhr

Landungsbrücken Hamburg : Hunderte verabschieden Weltumsegler Jan Hamester

vom
Aus der Onlineredaktion

Jan Hamester will die Welt umsegeln. Alleine. Und in weniger als 137 Tagen.

Hamburg | Jan Hamester ist zu seinem großen Abenteuer gestartet. Pünktlich um 13.02 Uhr am Sonntagmittag hat der Weltumsegler aus Hamburg im City-Sportboothafen an den Landungsbrücken die Leinen losgeworfen. Sein Ziel: Er will als schnellster Mensch alleine in einem 40-Fuß langen Segelboot die Welt umrunden.

Zum Abschied kamen hunderte Zuschauer und Freunde des Extremseglers an die Elbe, verewigten sich an der Bordwand, wünschten Glück und viel Erfolg und verabschiedeten den Segler mit Applaus, Jubel und Nebelhörnern.

Viele Menschen kamen zum Abschied an die Landungsbrücken.

Viele Menschen kamen zum Abschied an die Landungsbrücken.

Foto: Soenke Schierer
 

Hamester wird bei seinem Weltrekordversuch vom Westausgang des Englischen Kanals gen Süden an Frankreich vorbeisegeln, danach die Ostküste Brasiliens passieren, dann an Südafrika vorbei in Richtung Australien, danach südlich von Südamerika segelnd wieder gen Norden fahren. Der aktuelle Rekord für die festgelegte Strecke liegt bei 137 Tagen. Aber Hamester ist sich sicher - er kann schneller sein. 

Einhandsegler, so werden Solo-Segler genannt, müssen jeden Segelwechsel, jedes Manöver, jede Reparatur selbst machen. Das kostet viel Kraft. Und Schlaf zur Regeneration? Fehlanzeige. Oft ruhen Einhandsegler, je nach Wetterlage, wochenlang nicht länger als 20 Minuten am Stück. Danach wird das Geschehen sondiert. Bloß kein anderes Boot übersehen, oder umhertreibenden Müll. Ein Crash bei voller Fahrt ist lebensgefährlich.

Die „Roaring Forty“, eine sogenannte Class40, erreicht schnell 20 Knoten und mehr.
Die „Roaring Forty“, eine sogenannte Class40, erreicht schnell 20 Knoten und mehr. Foto: Soenke Schierer
 

shz.de hat Jan Hamester vor dem Start besucht. „Meine Mutter hat am 9. März Geburtstag. Und dann wollte ich auch wieder da sein“, sagte er im Vorfeld im Video:

 

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erstellt am 30.Okt.2016 | 15:50 Uhr

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