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Hamburg

07. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Hamburger Hafen : „Hanjin Harmony“: Schiff kommt drei Wochen zu spät an

vom

Eigentlich werden in den Häfen keine Hanjin Schiffe mehr abgefertigt. Grund ist die Insolvenz der Reederei aus Südkorea.

Hamburg | Das Containerschiff „Hanjin Harmony“ der insolventen südkoreanischen Reederei Hanjin ist in der Nacht zum Montag in den Hamburger Hafen eingelaufen. Nach Informationen der Internet-Seite „Vesselfinder.com“ hat es am Kai von Eurogate festgemacht. Die „Hanjin Harmony“ hätte nach Fahrplan bereits vor drei Wochen in Hamburg sein sollen. Doch wegen der Insolvenz der Reederei wurden in den Häfen keine Hanjin-Schiffe mehr abgefertigt.

Die „Hanjin Harmony“ wartete zunächst im Golf von Biskaya und dann vor Helgoland auf eine Gelegenheit, einen Hafen anzulaufen. Dazu musste zunächst die Zahlungsfähigkeit für Dienstleistungen wie Lotsen und Schlepper geklärt werden.

Wie viele Container das Schiff geladen hat und wann es wieder auslaufen wird, war zunächst unklar. Reederei und Terminalbetrieb äußerten sich nicht. Das Schwesterschiff „Hanjin Europe“ hatte den Hamburger Hafen in der vorletzten Woche nach zweieinhalb Wochen Aufenthalt wieder verlassen. Das Schiff liegt seitdem leer vor Helgoland.

Weltweit ist die Situation von mehreren Dutzend Hanjin-Schiffen ungeklärt. Ein weiteres für Nordeuropa bestimmtes Schiff, die „Hanjin Africa“, liegt seit dem Beginn der Insolvenz im Suezkanal.

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erstellt am 26.Sep.2016 | 10:44 Uhr

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