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Hamburg

09. Dezember 2016 | 22:28 Uhr

Stadtteil Barmbek : Hamburg: Polizei erschießt bewaffneten Mann – Staatsanwaltschaft ermittelt

vom

Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt und starb im Krankenhaus. Die Hintergründe sind bislang unklar.

Hamburg | Nach den tödlichen Schüssen der Hamburger Polizei auf einen 37-Jährigen untersucht die Staatsanwaltschaft den Vorfall. „Es ist ein Standardverfahren, um die Rechtmäßigkeit der Schussabgabe strafrechtlich zu prüfen“, sagte Behördensprecherin Nana Frombach am Montag. Zu Einzelheiten wollte sie sich nicht äußern. Auch das Dezernat für Interne Ermittlungen der Hamburger Polizei und die Mordkommission sind eingeschaltet.

Hamburger Polizisten hatten den Mann am Samstagabend bei einem Einsatz im Stadtteil Barmbek angeschossen. Er erlag am Sonntag trotz Notoperation seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten hatten den 37-Jährigen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses angetroffen.

Vor Ort müssen sich dramatische Minuten abgespielt haben. Gegen 20 Uhr wird die Polizei in die Poppenhusenstraße im Stadtteil Barmbek gerufen. Dort soll ein Mann einen Mitbewohner mit Messern bedrohen. Mehrere Streifenwagen rücken aus. Im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses treffen die Beamten den 37-Jährigen an. Als sie ihn ansprechen, zieht er plötzlich zwei Messer und geht auf die Beamten zu. Diese setzen zunächst Pfefferspray ein, wovon sich der Mann aber nicht abhalten lässt. Die Beamten schießen daraufhin auf den 37-Jährigen. Wie viele Schüsse fallen, ist unklar. Der 37-Jährige wird lebensgefährlich verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Dort stirbt er trotz einer Notoperation.

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erstellt am 27.Nov.2016 | 12:18 Uhr

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