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Hamburg

10. Dezember 2016 | 11:52 Uhr

„Hamburg Airport Helmut Schmidt“ : Flughafen Hamburg erhält Zusatznamen Helmut Schmidt

vom

Am ersten Todestag des Altkanzlers wird ihm posthum eine besondere Ehre zuteil. Schmidt hatte unweit des Flughafens gewohnt.

Hamburg | Exakt ein Jahr nach dem Tod von Altkanzler Helmut Schmidt erhält der Hamburger Flughafen am Donnerstag (14.30 Uhr) offiziell zusätzlich den Namen des Ehrenbürgers der Hansestadt. In den vergangenen Wochen wurden bereits „Helmut Schmidt“-Schriftzüge an der Außenwand auf dem Rollfeld und innerhalb der Terminals installiert. Zudem begrüßt nun ein lächelnder Altkanzler in Prinz-Heinrich-Mütze und schwarzem Mantel auf einem überdimensionalen Schild die Besucher auf der Zufahrtsstraße mit den Worten „Welcome to Hamburg Airport Helmut Schmidt“.

So sieht der neue Schriftzug aus.

So sieht der neue Schriftzug aus.

Foto: dpa
 

Zu dem Festakt am Nachmittag werden auch Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und Schmidts Tochter Susanne Schmidt-Kennedy erwartet, die im Flughafengebäude auch eine Ausstellung über das Lebenswerk von Helmut und Loki Schmidt eröffnen sollen. Schmidt war am 10. November 2015 im Alter von 96 Jahren gestorben. Der Sozialdemokrat wohnte bis zu seinem Tod unweit des Flughafens im Stadtteil Langenhorn. Sein früheres Wohnhaus im Neubergerweg 80 soll der Öffentlichkeit in Zukunft eingeschränkt zugänglich gemacht werden, ab Donnerstag (10. November) ist es virtuell begehbar.

Die Deutsche Post gedenkt Schmidt anlässlich des ersten Todestages am Donnerstag und Freitag mit einem Sonderstempel und einem Sonderbriefumschlag, den es in einer Filiale in Hamburg-Othmarschen zu kaufen gibt. Bereits zu Wochenbeginn hatte die Bucerius Law School ihren zentralen Hörsaal in „Helmut Schmidt Auditorium“ umbenannt.

Der neue Schriftzug am Flughafen.
Der neue Schriftzug am Flughafen. Foto: dpa
 

Schmidt war von 1974 bis 1982 als Nachfolger von Willy Brandt Bundeskanzler. Zu den größten Herausforderungen seiner Kanzlerzeit gehörten die Ölkrise in den 70er Jahren und der Kampf gegen den Terror der Roten Armee Fraktion (RAF). Schmidt war bis zu seinem Tod einer der populärsten Politiker in Deutschland. Den Hamburgern bleibt er vor allem wegen seines Einsatzes als Innensenator während der Sturmflut von 1962 im Gedächtnis.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 09:33 Uhr

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