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Hamburg

08. Dezember 2016 | 17:10 Uhr

Hamburg : Flüchtling missbraucht Mädchen – Abschiebung gefordert

vom

Er küsste eine Zehnjährige auf den Mund und packte sie ander Hüfte. Ein Somalier gab die Tat zu. Bislang wurde er nur in eine andere Flüchtlingsunterkunft verlegt.

Hamburg | Ein 23-jähriger Asylbewerber aus Somalia soll in Hamburg ein zehnjähriges Mädchen auf den Mund geküsst haben. Nach dem mutmaßlichen Missbrauch forderte der SPD-Fraktionsvorsitzende in der Hamburger Bürgerschaft, Andreas Dressel, die Abschiebung des Mannes.

Seit in der Silvesternacht an mehreren Orten in Deutschland Frauen sexuell belästigt wurden, wird über härtere Strafen für Asylbewerber diskutiert.

Nach Angaben der Polizei vom Sonntag ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Donnerstag auf einem Schulgelände in Hamburg-Ohlstedt. Danach hatte sich der junge Mann mit dem Mädchen unterhalten und dann für den nächsten Tag verabredet. Als das Mädchen gehen wollte, habe er sie an der Hüfte gepackt und geküsst. Das Mädchen erzählte später seiner Mutter von dem Vorfall, die umgehend die Polizei informierte.

Zur verabredeten Uhrzeit am Freitagnachmittag stellten Polizeibeamte den 23-Jährigen. Er habe die Tat gegenüber den Kriminalbeamten eingestanden. Der Somalier wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Er wurde in eine andere Unterkunft verlegt.

„Ich bin entsetzt und fassungslos“, erklärte Dressel, zu dessen Wahlreis Ohlstedt gehört. „Unsere Gedanken sind bei dem Mädchen und seiner Familie.“ Wer sich an Minderjährigen vergehe, gehöre mit aller Härte des Gesetzes bestraft. „Und wer so etwas tut, hat aus meiner Sicht sein Gastrecht in Deutschland verwirkt.“

 

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erstellt am 10.Jan.2016 | 18:23 Uhr

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