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Hamburg

09. Dezember 2016 | 05:06 Uhr

Hamburg-Lohbrügge : Feuer in Flüchtlingsunterkunft – Polizei vermutet Brandstiftung

vom

Eine Halle mit mehreren hundert Betten musste in der Nacht evakuiert werden. Matratzen hatten Feuer gefangen.

Hamburg | Nach einem Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Stadtteil Lohbrügge geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung aus. Rund 300 Menschen mussten am Dienstagabend aus der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung evakuiert werden, weil dort mehrere Matratzen brannten, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, die Unterkunft war jedoch zunächst nicht bewohnbar.

Hinweise auf ein fremdenfeindliches Motiv gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die rund 300 Bewohner der Einrichtung wurden in angrenzenden Gebäuden auf dem gleichen Gelände untergebracht. Zwei Hallen seien durch das Feuer vollkommen verraucht und wurden durchgelüftet.

Der Brandort wurde bis auf weiteres beschlagnahmt und sollte im Laufe des Tages von Brandermittlern untersucht werden. Wie hoch der Schaden war, stand zunächst nicht fest.

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erstellt am 04.Mai.2016 | 09:30 Uhr

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