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Hamburg

10. Dezember 2016 | 21:35 Uhr

Verkehr in HH und Schleswig-Holstein : Ferien in Hamburg: Darauf müssen sich Autofahrer und Passagiere einstellen

vom
Aus der Onlineredaktion

In Hamburg beginnt die schulfreie Zeit. Worauf muss man sich verkehrsmäßig einstellen? Eine Übersicht.

Hamburg | Für rund 247.000 Hamburger Schüler heißt es von Mittwoch an: Ferien. Nach der Zeugnisausgabe kehren sie bis einschließlich 31. August den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen der Hansestadt den Rücken. Im September wird es ernst für 14.064 weitere Mädchen und Jungen: Sie werden dann als Erstklässler eingeschult, wie die Schulbehörde im März mitgeteilt hatte. Worauf muss man sich in den Ferien verkehrsmäßig einstellen?

Im öffentlichen Nahverkehr

Die Ferienzeit spürt auch der öffentliche Nahverkehr. Auf insgesamt 13 Buslinien werde das Angebot bis 31. August an die deutlich schwächeren Fahrgastzahlen angepasst, teilte die Hamburger Hochbahn mit. Während der morgendlichen Verkehrsspitzen sei ein Rückgang gegenüber dem Jahresmittel um bis zu 25 Prozent zu beobachten, ergänzte das Unternehmen. Es spart dadurch Betriebskosten von gut 400.000 Euro.

Am Flughafen

All denjenigen, die in Urlaub fliegen, empfiehlt der Hamburger Flughafen eine rechtzeitige Anreise. Die Sommerzeit sei Hauptreisezeit am Airport, berichtete das Unternehmen. Vom 21. bis 25. Juli heben den Angaben zufolge 1038 Flugzeuge mit mehr als 132.000 Passagieren ab. Das seien rund 7,5 Prozent mehr Urlauber als in den ersten fünf Ferientagen des vergangenen Jahres. Mit 235 Starts werde dieser Freitag (22. Juli) der stärkste Reisetag sein.

Wegen des Andrangs hat der Flughafen 3000 zusätzliche Parkplätze zu den 12.000 vorhandenen eingerichtet. Sie liegen im Umkreis von fünf Kilometern und werden mit kostenlosen Shuttlebussen zum Flughafen bedient. Das Unternehmen empfiehlt eine Parkplatzreservierung - oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf den Straßen

Denn auf den Straßen im Großraum Hamburg dürfte es ohnehin eng werden. Der ADAC in Hamburg verwies darauf, dass Autofahrer auf dem Weg von der Hansestadt zum Timmendorfer Strand 17 Kilometer Baustelle passieren müssten, nach St. Peter-Ording seien es 18 Kilometer. Der Automobilclub erwartet generell in den kommenden Tagen eine „stauintensive Zeit“.

Davon seien im Norden vor allem die Autobahn 7 zwischen Kassel und Flensburg, die A1 zwischen Bremen und Lübeck, die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee sowie die A19 am Dreieck Wittstock/Dosse Richtung Rostock betroffen. Tipps gegen den Stau und wie man sich im Stau verhält, haben wir hier zusammengetragen.

Aktuelle Verkehrsinformationen gibt es unter shz.de/verkehr

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erstellt am 20.Jul.2016 | 06:54 Uhr

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