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Hamburg

08. Dezember 2016 | 13:02 Uhr

Karten kaufen : Elbphilharmonie: Ticketverkauf der „Konzerte für Hamburg“ gestartet

vom

Das neue Konzerthaus ist nicht nur etwas für die reichen Hamburger. Tickets sollen für jedermann erschwinglich sein.

Hamburg | Ein „demokratisches Gebäude“ für alle soll sie werden, ein Kulturmekka auch für den kleinen Geldbeutel. So jedenfalls das Versprechen von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) in Bezug auf die fast fertige Elbphilharmonie. Mit einer eigenen zwanglosen Musikreihe wollen die Stadt und der NDR die Hemmschwelle für den Zutritt zum Glaspalast am Fluss überwinden helfen. Die „Konzerte für Hamburg“ des NDR Elbphilharmonie Orchesters richten sich in erster Linie an ein neugieriges, junges und klassikfernes Publikum. Die Tickets kosten 6, 12 und 18 Euro. „Einige denken immer noch, die Elbphilharmonie ist nur was für Reiche“, sagte Intendant Christoph Lieben-Seutter beim Verkaufsstart. am Dienstag „Dieses Vorurteil wollen wir widerlegen.“

Los geht es knapp drei Wochen nach der Eröffnungsgala. Die insgesamt 31 „Konzerte für Hamburg“ erklingen im Großen Saal zwischen dem 31. Januar und dem 19. Februar sowie zwischen dem 21. und dem 25. Juni. Besuchern versprechen die Veranstalter „etwa eine Stunde klassische Musik auf höchstem Niveau, zum Ausprobieren und Reinhören“. Das Hausorchester hat sich dazu Top-Solisten wie die Pianistin Alice Sara Ott und den Cellisten Nicolas Altstaedt eingeladen. Am Pult steht entweder Chefdirigent Thomas Hengelbrock oder der Erste Gastdirigent Krzysztof Urbański. Beide sind für eine unkonventionelle Herangehensweise an Musik und für ein außergewöhnliches Charisma bekannt. 60.000 Karten sind im Angebot, die auf politische Weisung hin für jedermann erschwinglich sein sollen.

Ein Mini-Mobil tourt ab sofort durch die Stadtteile, um Menschen den Gang in die Elbphilharmonie schmackhaft zu machen und auch gleich die Eintrittskarten zu verkaufen. Kulturstaatsrat Carsten Brosda: „Die Elbphilharmonie ist für alle da. Mit den Konzerten für Hamburg werden bis zu 60.000 Menschen aus der ganzen Stadt unvergessliche Musikerlebnisse haben.“ Chefdirigent Hengelbrock versprach: „Das Publikum wird große Meisterwerke und berühmte junge Solisten erleben können.“ Eine Kleiderordnung gibt es nicht.

Auch wenn sich das Angebot vor allem an Hamburger Bürger richtet, gilt: Auch Interessierte von außerhalb können Tickets erwerben.

Bis 18. Oktober bringen ein Bus der Hamburger Hochbahn und das Mini-Mobil die Tickets für die ersten Konzertwochen im Januar/Februar 2017 direkt in die Hamburger Stadtteile. Einen zusätzlicher Verkauf der 6-Euro-Tickets gibt es vom 4. bis 29. Oktober in fast allen Hamburger Bücherhallen. Die Karten für 12 und 18 Euro können im Internet gebucht werden. www.konzerte-fuer-hamburg.de

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erstellt am 04.Okt.2016 | 18:43 Uhr

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