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Hamburg : Dem „Schietwetter“ zum Trotz: Viele Osterfeuer konnten stattfinden

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Auch am Elbstrand in Blankenese wurden die traditionellen Feuer nach langem Hin und Her entzündet. Hier musste die Feuerwehr später allerdings eingreifen.

Hamburg | Tausende Menschen sind am Samstagabend in ganz Norddeutschland zu den Osterfeuern gepilgert. Bei niedrigen Temperaturen, stürmischem Wind und Regenschauern versammelten sie sich mit Glühwein, heißer Schokolade und Bratwurst um die Flammen. Alles sei ohne größere Zwischenfälle verlaufen, hieß es am Sonntag aus den Lagezentren der Polizei in Hamburg und Schleswig-Holstein. In einigen Fällen wurden die Feuer aber wegen starken Windes abgesagt.

Auch am Elbstrand in Hamburg-Blankenese wurden die Feuer erst nach langem Hin und Her am Abend entzündet. Kurz zuvor hatte das zuständige Bezirksamt endgültig grünes Licht für die traditionellen Osterfeuer im Stadtteil Blankenese gegeben. Allerdings musste die Feuerwehr später wegen des starken Windes und des daraus resultierenden Funkenflugs eines der vier großen Feuer wieder löschen. Das Dach eines in der Nähe stehenden Reetdachhauses wurde zudem von der Feuerwehr mit Wasser besprüht.

Die traditionellen Feuer in Blankenese waren am Morgen noch wegen drohender starker Windböen und der daraus resultierenden Gefahr für Reetdachhäuser in der Nähe untersagt worden. Nach Protesten gegen das Verbot hatte man sich darauf geeinigt, erst gegen 20 Uhr endgültig über die Feuer zu entscheiden. Die Osterfeuer am Blankeneser Elbstrand haben in Hamburg eine langjährige Tradition und ziehen jedes Jahr Zehntausende Menschen an.

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erstellt am 16.Apr.2017 | 10:19 Uhr

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