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Hamburg

10. Dezember 2016 | 08:04 Uhr

Hamburg-Wilhelmsburg : Badeunfall: Familienvater will Ball aus Wasser holen und stirbt

vom

Ein Mann möchte einen Ball seiner Familie aus dem Wilhelmsburger Kükenbrack-Teich zurückholen. Doch der Familienvater kommt nicht mehr an die Oberfläche.

Hamburg | Beim Versuch, einen Ball aus dem Wasser zu holen, ist ein 23-jähriger Familienvater am Sonntagabend in Hamburg-Wilhelmsburg ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich im Kükenbrack-Teich des Inselparks, wie ein Polizeisprecher sagte.

Demnach ging der Familienvater sofort unter. Passanten, die den Vorfall beobachtet haben, sprangen hinterher. Aber die Ersthelfer konnten den Mann nicht finden.

Drei Feuerwehrmänner sprangen, gesichert mit einer Leine, in den Teich, um nach dem Mann zu suchen. Als auch die Taucher vor Ort waren fanden sie ihn nach ca. 30 Minuten. Der Familienvater wurde regungslos auf dem Grund des Teiches gefunden.

Die Einsatzkräfte konnten ihn nur noch tot bergen. Die Feuerwehr schätze die Tiefe des Teichs auf zehn bis 20 Meter, sagte der Sprecher: Gut zwei Meter hinter einem Steg falle der Boden steil ab. Während des Unfalls stand die Familie des Mannes am Ufer. Die Familie wurde danach von einem Seelsorger betreut.

Warum der junge Mann nicht wieder auftauchte, ist bislang unklar. Der Leichnam wurde in die Gerichtsmedizin gebracht, um den genauen Unfallhergang zu ermitteln.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 07:16 Uhr

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