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Hamburg

05. Dezember 2016 | 01:38 Uhr

Tödlicher Angriff : 20-Jährige in Berlin vor U-Bahn gestoßen - Hamburger gesteht vor Gericht

vom
Aus der Onlineredaktion

Er habe sich verfolgt gefühlt und die Frau zur Seite schubsen, aber nicht töten wollen, sagte der Angeklagte.

Berlin/Hamburg | Im Prozess um den tödlichen Angriff auf eine 20-Jährige in einem Berliner U-Bahnhof hat der aus Hamburg stammende Angeklagte gestanden, der Frau einen Stoß versetzt zu haben. Er habe die ihm unbekannte Frau zur Seite schubsen, aber nicht töten wollen, sagte der 29-Jährige am Mittwoch vor dem Landgericht in Berlin.

Es war 23.35 Uhr, als die 20-Jährige am 19. Januar 2016 auf dem U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg stand. Sie schrieb ihrer Mutter noch eine SMS: „Bin gleich zu Hause. Ich liebe dich.“ Als der Zug um 23.36 Uhr einfuhr, griff plötzlich ein ihr unbekannter Mann von hinten an. Mit großer Wucht habe er sie gestoßen, so die Anklage. Die Zugführerin bremste. Doch sie konnte die Tragödie nicht verhindern. Die junge Frau wurde überrollt. Sie starb im Gleisbett.

Er habe sich verfolgt gefühlt, sagte der Angeklagte. Dem offenbar psychisch kranken Mann wird Mord vorgeworfen. Der Beschuldigte war kurz zuvor aus einer Psychiatrie in Hamburg entlassen worden.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 11:46 Uhr

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