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Regionales

10. Dezember 2016 | 21:37 Uhr

Deutsche starb durch Betonklotz : Brückenwerfer von Fünen: Neue Spur durch DNA

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Polizei tappt trotz diverser Hinweise weiter im Dunkeln, wer die Deutsche mit einem Betonklotz-Wurf getötet hat. Doch es gibt eine neue Spur.

Odense | Die Polizei auf der dänischen Insel Fünen verfolgt nach dem Tod einer Deutschen durch einen Betonklotz-Wurf von einer Autobahnbrücke auf der E20 eine neue Spur. Man habe eine DNA-Spur gefunden, die weder zu den Opfern noch zu den bekannten Zeugen gehöre, teilte die Polizei am Dienstag mit. Diese werde jetzt mit dem Register der Polizei abgeglichen.

Mehrere Organisationen haben mittlerweile gemeinsam eine Belohnung von insgesamt 250.000 Kronen (33.500 Euro) für Hinweise ausgesetzt, die zum Täter führen.

Zudem hat sich ein Lkw-Fahrer gemeldet, der kurz vor dem Wurf zwei kniende Menschen auf der Brücke gesehen hat. Insgesamt habe man nach dem Fall bereits mehr als 450 Hinweise bekommen.

Unbekannte hatten am 21. August einen Betonklotz von der Brücke auf die Autobahn von Odense nach Kolding geworfen. Er hatte das Auto einer Urlauberfamilie aus Nordrhein-Westfalen getroffen. Die 33 Jahre alte Mutter war sofort tot, der Vater wurde schwer verletzt. Der fünf Jahre alte Sohn kam mit Schrammen davon.

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erstellt am 02.Nov.2016 | 14:32 Uhr

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