zur Navigation springen

Blaulichtmonitor

17. Januar 2017 | 03:55 Uhr

Pinneberg : Verlassenes Motorboot auf der Elbe löst Großeinsatz aus

vom

100 Einsatzkräfte suchen nach dem vermeintlich verschollenen Bootsführer. Dieser geht an Land Abendessen.

Pinneberg | Ein verlassenes Motorboot auf der Pagensander Binnenelbe im Kreis Pinneberg hat am Samstagabend einen Großeinsatz ausgelöst. Segler hatten das leere Boot bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert, teilte die Polizei mit. Mehrere Stunden wurde der vermisste Bootsführer von bis zu 100 Einsatzkräften der Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, THW und DLRG gesucht.

Nach drei Stunden dann die Entwarnung: Der 52-jährige Bootsführer wurde unversehrt auf einem anderen Boot angetroffen. Der Mann war völlig überrascht, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Brunsbüttel am Sonntag. Er sei für ein Abendessen nach Stade gefahren und hatte sein Boot vor Pagensand mit einem Anker festgemacht. Der 52-Jährige gab an, zuvor einen Motorschaden gehabt zu haben.

Ein Freund des Mannes sollte sein Boot reparieren. Da der besagte Freund erst drei Stunden später Zeit dafür hatte, habe sich der 52-jährige Bootsführer für ein Abendessen an Land entschlossen. Schon auf dem Weg nach Stade sei er von einem anderen Boot mitgenommen worden. Trotz des verursachten Großeinsatzes müsse der 52-Jährige nicht mit Konsequenzen rechnen, sagte der Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 07.Aug.2016 | 11:26 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert