zur Navigation springen

Blaulichtmonitor

11. Dezember 2016 | 11:10 Uhr

Hamburg : Hartz IV-Betrug: Prostituierte geht dem Zoll ins Netz

vom

Bei einer Schwarzarbeitskontrolle in Barmbek flog die Tätigkeit der Prostituierten auf, die jahrelang ihre Einnahmen nicht beim Jobcenter meldete. Sie und ihr Partner müssen mit einer Freiheits- oder Geldstrafe rechnen.

Hamburg | Eine in Hamburg tätige Prostituierte soll jahrelang ihre Einkünfte nicht angegeben und mit ihrem Lebensgefährten zu Unrecht mehr als 80.000 Euro Hartz IV bezogen haben. Die 27-Jährige flog bei einer Schwarzarbeitskontrolle des Hauptzollamtes Hamburg in einer Bordellwohnung im Stadtteil Barmbek auf. „Die Dame arbeitete hier als Prostituierte und hat die Einkünfte aus dieser Tätigkeit nicht ihrem zuständigen Jobcenter in Steinburg angezeigt“, sagte Zollsprecher Oliver Bachmann am Montag.

Die in Itzehoe wohnhafte Frau und ihr 36 Jahre alter Partner hätten sich somit von August 2010 bis Jahresende 2015 Arbeitslosengeld II erschlichen. „Die Einkünfte aus dem einschlägigen Gewerbe übertrugen bei weitem das, was die Dame sich hätte hinzuverdienen dürfen. Sie hat es zu weit getrieben“, erläuterte Bachmann. Gegen das Paar werde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet. Das könne mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Außerdem müssten die beiden das Geld zurückzahlen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Itzehoe.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

von
erstellt am 15.Aug.2016 | 14:39 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert