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Unfall auf B199
Eine Tote bei Frontalcrash
Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 199 zwischen Steinbergkirche und Gelting eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere wurden teils schwer verletzt.
Noch ist für die Polizei völlig unklar, warum es zu dem folgenschweren Frontalzusammenstoß gegen 20.15 Uhr auf der Nordstraße kam. Klar ist bislang nur, dass zum Zeitpunkt des Unfalls eine 36 Jahre alte Frau mit ihrem VW Golf in Richtung Steinbergkirche unterwegs war. Kurz vor dem Ortsteil Steinberg geriet dann ein 22-jähriger Mann mit seinem Kleintransporter auf die Gegenfahrbahn.
Fahrerin stirbt, Elfjähriger schwer verletzt
Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Durch die große Wucht des Aufpralls wurde der Golf, in dem neben der Fahrerin noch ein elfjähriger Junge saß, in den Straßengraben geschleudert. Auch der große Transporter wurde im Frontbereich so stark zusammengestaucht, dass das Öffnen der Fahrertür nicht mehr möglich war. Der nur leicht verletzte Fahrer konnte das Fahrzeug aber selbst über die Beifahrerseite verlassen.
Auch die Insassen des VW waren beim Eintreffen der Feuerwehr schon von Ersthelfern aus den Trümmern ihres Autos befreit worden. "Die Verletzten lagen bei unserem Eintreffen neben ihrem Fahrzeug, wir haben dann sofort die Erstversorgung übernommen, bis genügend Rettungswagen vor Ort waren", berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Thomas Kahl von der Feuerwehr Steinbergkirche.
Nach Auskunft von Polizeisprecher Matthias Glamann erlitt die Fahrerin des Golf lebensgefährliche Verletzungen, an denen sie nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus starb. Ihr elfjähriger Mitfahrer wurde schwer verletzt, schwebt aber nach Auskunft der Polizei nicht in Lebensgefahr.
B199 musste gesperrt werden
Insgesamt waren drei Rettungswagen aus Steinbergkirche, Sörup und Flensburg sowie die Notärzte aus Kappeln und Flensburg im Einsatz.
Alle drei Verletzten wurden zur weiteren Behandlung in die Zentrale Notaufnahme in Flensburg eingeliefert.
Da es für den Unfall keine Zeugen gibt, wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Rekonstruktion des Unfalls durch einen Sachverständigen angeordnet.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten an den beiden total beschädigten Fahrzeugen musste die B199 für rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.
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Es bleibt bei einem solch tragischen Geschehen die Hoffnung, dass der Grund für den Unfall möglichst umgehend gefunden wird. Mittlerweile ist es glücklicherweise fast Standard, dass auch sofort Handys, Navis etc. zur Ursachenforschung herangezogen werden.