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Kontrollen rund um die Uhr

Dänischer Zoll soll Grenzen wieder bewachen

09. Mai 2011 | 07:28 Uhr | Von Michael Stitz, Frank Jung


Die deutsch-dänische Grenze bei Ellund: Der freie Grenzübertritt ist nach dem Beschluss der dänischen Regierung bald Geschichte. Foto: grafikfoto.de

Die deutsch-dänische Grenze bei Ellund: Der freie Grenzübertritt ist nach dem Beschluss der dänischen Regierung bald Geschichte. Foto: grafikfoto.de

Angst vor steigender Kriminalität: Dänemark führt die Grenzkontrollen wieder ein. Der dänische Zoll soll Reisende rund um die Uhr überprüfen.

Politische Beobachter hatten schon befürchtet, dass die rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DF) Erfolg mit ihrer Forderung nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen haben könnte. Am Wochenende wurde es nun beschlossen: Dänemark verabschiedet sich von den offenen Grenzübergängen. Sie sollen künftig wieder rund um die Uhr bewacht sein. Darauf haben sich die liberal-konservative Minderheitsregierung von Lars Løkke Rasmussen und die rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DVP) verständigt. Die DVP fordert die Rückkehr der Schlagbäume als Zugeständnis für ihre Zustimmung zu einem wirtschaftlichen Stabilitätspakt.

"Es wird eine viel umfassendere Grenzkontrolle geben als bisher", erklärte DVP-Vorsitzende Pia Kjærsgaard nach Verhandlungen mit Justizminister Lars Barfoed und Finanzminister Claus Hjort Frederiksen. Zwar hält die Regierung am Schengen-Abkommen fest, das eine Rückkehr zu Passkontrollen durch die Polizei verbietet. Stattdessen soll nun der Zoll sämtliche Grenzübergänge 24 Stunden pro Tag unter die Lupe nehmen. "Wir stellen uns vor, dass die Zöllner verdächtig wirkende Autos herauswinken", sagte der justizpolitische Sprecher der DVP, Peter Skaarup. Bei Bedarf könnten die Beamten dann Polizeikräfte aus der Nähe hinzuziehen. Als Vorbild gilt eine Praxis, die Schweden seit kurzem an der Öresund-Brücke anwendet. Die Kosten für den neuen Grenzschutz beziffert man in Dänemark auf 150 Millionen Kronen (etwa 20 Millionen Euro).

"Wir bewegen uns in die richtige Richtung"

Der Justizminister wollte sich auf Einzelheiten noch nicht festlegen, bestätigte  aber eine Einigung und ergänzte: "Wir bewegen uns in die richtige Richtung." Offen ist, wann die  Kontrollen wieder eingeführt werden sollen.

An der deutsch-dänischen Grenze wurde die routinemäßige Überprüfung der Pässe vor zehn Jahren abgeschafft. Damals setzte Dänemark das Schengen-Abkommen in Kraft. Seitdem nehmen Zoll und Polizei in beiden Ländern gemeinsam stichprobenartig Hinterlandkontrollen vor. Sie gelten nach Einschätzung sowohl des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministeriums, Ole Schröder (CDU), als auch der Hamburger Zollverwaltung als "mindestens genauso effektiv" wie eine ständige Präsenz an den Übergängen. Ähnlich äußerte sich Dänemarks Polizei.

Die DVP nennt Furcht vor steigender Kriminalität aus Osteuropa als Motiv. Abschirmung gegen Ausländer und das Ausland sind Kernpunkt ihrer Politik. In Dänemark stehen im Herbst Wahlen an. In einer Umfrage der Zeitung Jyllands-Posten befürworten 54 Prozent der Dänen neue Grenzkontrollen mit Zöllnern. 40 Prozent wünschen sich freie Fahrt.

"Ein Schlag gegen das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl"

Der Pinneberger CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder nennt eine Rückkehr zu dauerhaften Grenzkontrollen als "in Europa außerhalb der Vorstellungskraft." Etwas anderes sei das Recht eines jeden EU-Lands, bei einer konkreten Gefahr für die öffentliche Ordnung "lageangepasst und zeitlich befristet" zu kontrollieren. Von einer derartigen Gefahr könne im deutsch-dänischen Grenzgebiet jedoch keine Rede sein. Dies habe ihm auf Anfrage aktuell die Bundespolizei - auch nach Rücksprache mit den dänischen Kollegen - bescheinigt. Schröder: Der Kampf gegen Schleuser und Schmuggler durch gemeinsame Hinterlandkontrollen von Polizei und Zoll sei effektiver, als rund um die Uhr am Schlagbaum Wache zu schieben.

Für den Vorsitzenden der schleswig-holsteinischen Europa-Union, Uwe Döring, ist die Rückkehr der Schlagbäume "ein Schlag gegen das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl". Einen "Rückfall in die Kleinstaaterei" dürfe es nicht geben. Der Ex-Europaminister der SPD sieht die freie Grenzpassage als "eine der großen Errungenschaften, die auch der normale Bürger spüren kann". Wenn man sich davon verabschiedet, nimmt die Akzeptanz der europäischen Einigung insgesamt Schaden, so Döring. Ganz praktisch sieht der Bürgermeister im dänischen Tondern, Lauritz Rudebeck, die Folgen der neuen Kontrolle als Schikane für die vielen Grenzpendler.

(sti, fju, shz)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen. Nachfolgend die bisher abgegebenen Leserkommentare.

BERND CARSTENSEN 07.05.2011 21:56

Ausländerfeindliches Dänemark!!!???

Die spinnen, die Dänen ;-)

KLAUS WEBER 07.05.2011 22:04

dänemark

Ihr Beitragnein die spinnen nicht die dänen sind SCHLAU

DER VERÄNDERER 07.05.2011 22:20

Richtig so!

Richtig so. Die skandinavischen Länder sind halt klüger und wir sollten uns mal ein Beispiel an sie nehmen. Dänemark kontrolliert jetzt wieder an den Grenzen und es wird nicht lange dauern und die nächsten Länder werden nachziehen. Tritt dann noch ein Land aus dem Euro aus werden auch weitere folgen. Es braucht halt immer den ersten Schritt. Bald schon wird sich die EU sich von ganz allein auflösen und wir werden wohl das letzte verbliebende Mitgliedsland sein und alle Verpflichtungen übernehmen wie es sich dann auch gehört :D In Dänemark wird wenigstens die Meinung des Volkes aufgegriffen!!

@Herr Carstensen: Das hat üebrhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wieso sollen sie das mitmachen wenn es dem Land und dem Volk schadet? Unseren Politikern ist es ja egal was mit uns ist, wie es uns ergeht. Ich glaube Sie spinnen, Herr Carstensen. Wer jetzt wieder von Faschismus und Nazis und Rechts anfängt, der hat den Schuss einfach nicht gehört und dem ist nicht mehr zu helfen.

WIR SIND DAS VOLK 07.05.2011 22:52

Dänen wollen nicht für Blindleistung zahlen

Zitat aus dem Artikel:

"Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, der
Bundestagsabgeordnete Ole Schröder, nennt eine Rückkehr zu dauerhaften Grenzkontrollen als "in Europa außerhalb der Vorstellungskraft." "

Klar: er gehört ja auch einer Kaste an, die keinerlei Verantwortung für sein Land zu tragen hat, allerdings ala "Des Kaisers neue Kleider", vom Posten her, eine entsprechende Position vorschützen darf.

Wo stand es vor wenigen Tagen noch zu Lesen:

Die Dänen haben gewisse Probleme mit Ethnien frühmittelalterlicher Sozialisation und entsprechenden erschreckender Glaubensdogmen. Diese Religions-Ethnie kostet das dänische Sozialsystem jährlich 15,7 Milliarden Euro.

Nun muß man wissen, das dänische Volk wird mit etwa 6 Millionen Stück beziffert.

Also zahlt im groben Schnitt jeder Däne pro Jahr, für eine agressiv-nutzlose Spezial-Ethnie (rechnen Sie gern selber mal nach was zutrifft) entweder:

- Euro 25,00
- Euro 250,00
- Euro 2.500,00

(Es sei Ihnen unbenommen, das mal auf unser Land unzurechnen).

Entsprechend kann man die Dänen zu ihrer Entscheidung nur Beglückwünschen. Also daß die Dänen sich ein politisches System bewahrt haben, das nach Erkennen der Gefahr, nicht so weiter macht wie bisher. Sondern sich nicht scheut, dem erkannten Verfall, jeden greifbaren Riegel vorzuschieben.

Das der CDU-Bundestagsabgeordnete Ole Schröder zu der Thematik links-grüne Positionen vertritt, wirft erneut ein hochgenaues Abbild auf den unübersehbaren Verfall der sog. "CDU".
.

DER VERÄNDERER 07.05.2011 23:21

@Wir sind das Volk

Ich kann Ihnen nur beipflichten. In Dänemark herrscht noch eine ganz andere Mentalität. Dort steht das Volk noch hinter ihrer Regierung und die Regierung regiert in erster Linie FÜR das Land und das heimische Volk. Hier in Deutschland ist es ganz anders. Hier regieren Parteien die durch eine einstellige Wählerstimmenzahl an die Macht gekommen ist. Diese intressiert sich in erster Linie für sich selbst, dann für Europa, dann für unsere integrierten islamischen Mitbürger und dann irgendwann nach weiteren Posten ganz am Ende für das seit Jahrhunderten hier lebende Volk.
Den Dänen ist es sch***egal wie sie in Europa darstehen, wenn sie dadurch ihr Land helfen und erkannte Probleme beseitigen können. Denen ist es sch***egal was Brüssel denkt, was wir denken. Sie machen Politik für sich selbst und handeln nach dem was für sie selbst am Besten ist. Sie haben erkannt das illegale Einwanderer, Kriminelle, Drogen usw über ihre Grenzen rollen. Von da weiter nach Schweden. Das schwedische Volk hat auch die Schnauze voll und würde lieber heute als morgen raus aus der EU. Finnland schlägt jetzt einen harten Kurs gegenüber Brüssel ein. Das Österreichische Volk würde liebendgern austreten. Wie gesagt, das Volk. Aber nicht deren Führungen. Selbst die ärmsten Länder profitieren nicht mehr von der EU. Griechenland wird bevormundet. Sie können keine eigene Währung haben und ihre Wirtschaft nicht lenken. Den Osteuropäischen Ländern hauen die Fachkräfte ab, die Westeuropäischen Länder spielen das Sozialzentrum Europas und übernehmen gleichzeitig die Schulden Südeuropäischer Länder. Wir sollten unsere Grenzen auch wieder zu machen und der Schwachsinn mit Freizügigkeit innerhalb der EU mit freier Arbeitsplatzwahl sollte auch wieder zurückgenommen werden. Komisch das in jedem europäischen Land vorwiegend die muslimischen Mitbürger für Probleme sorgen, aber sie trotzdem noch von der Politik gewollt sind. Die Geschichte wiederholt sich. Die Wut steigt überall an.

WIR SIND DAS VOLK 08.05.2011 02:22

Wiederstand ist erste Bürgerpflicht

Sehr geehrter Der Veränderer,

ja, da haben Sie viele weitere Dinge angesprochen, die "reformiert" gehören. Die also vorrangig zum notwendigen "what-to-do" der praktisch allseits verlangten Gesellschafts-Rekonstruktion zählen.

Die Versklavung unseres Landes als Zahlmeister für die EU war Menschenwerk wie genauso die breitbeinige Willkommens"kultur" für uns nicht nützliche Wirtschaftsflüchtlinge aus Fremdkulturen und deren beirückende Import-Angehörige.

Dieses Menschenwerk kann auch geändert werden.

Man muß nur wollen. Bzw. Bereitschaft für ein Wollen erzeugen. Z.B. durch notfalls Gesetze, die einen Politiker darauf verpflichten, zum Wohle seiner Bevölkerung zu handeln.

Nun ist es zum Glück langsam rum, daß wenn Staatslenkungen bezüglich Gewährung von Menschenrechten über das Ziel hinaus schießen und dabei dann auf dem Niveau von Billig-Huren angekommen sind die alles nehmen, nun das eigentliche Volk gefragt ist sich ein Herz zu fassen, um wieder klare Verhältnisse zu fordern, und, zu schaffen.

Wohl ohne jeden Zweifel ist das EU-Konstrukt ein epochaler Fehler. Nicht nur wegen der Inkompatibilitäten der Volkswirtschaften untereinander.

Sondern auch,

- weil nicht mal aus der in der EU fokusierten Form von Mächtigkeit,
- je eine mutig-klare Ansage gegen eingesickerte islamische Bestrebungen erfolgt ist.

Von daher ist es nun an Jedermann/Jederfrau, auf lokaler Ebene für eine Änderung jener Verhältnisse zu sorgen.

Verhältnisse, die uns sonst ganz ohne Zweifel, zivilisatorisch immer deutlicher zu Zuständen im Gazastreifen führen werden und uns folglich, irgendwann als hilfloses Drittweltland zurück lassen werden.

.


.

STRAHLER 70 08.05.2011 07:05

Arbeitnehmerfreizügigkeit

Vielleicht ist es kein Zufall, daß die Grenzkontrollen zeitlich mit dem EU-weiten Gesetz zur Arbeitnehmerfreizügigkeit eingeführt werden. Danach dürfen EU-Bürger im Prinzip zu den Löhnen in deren Herkunftsländern beschäftigt werden, was überall dort, wo es keine Mindestlöhne gibt, das Lohndumping und die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zwischen Zuwanderern, Niedrigqualifizierten und Arbeitslosen nochmals verschärfen könnte. Bulgaren und Rumänen könnten zunehmend nach Deutschland drängen, Deutsche zunehmend dänische Arbeitsplätze besetzen, ihren Lohn aber weiterhin in Deutschland verkonsumieren.

STRAHLER 70 08.05.2011 07:09

Nachtrag

Was das für das dänische Sozialsystem bedeutet, welches sich aus der Mehrwertsteuer finanziert, kann ich nicht mit Zahlen belegen, aber man darf wohl annehmen, daß diese Zahlen für Dänemark nicht sonderlich erfreulich sind.

HEINZ STRUNK 08.05.2011 09:35

Dänen sind konsequent

Ich wünsche mir auch für Deutschland eine Regierung die die Interessen des eigenen Volkes vertritt. Nur ist da weit und breit nichts zu sehen...Dänemark, Du hast es besser.

DER VERÄNDERER 08.05.2011 10:08

Hat unsere Regierung eigentlich das Recht uns regieren?

Ich kenne jemanden, einen Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit, der wählt die NPD. Als Begründung gibt er an, dass dies von seiner Sicht aus die einzige Partei ist, die diesen Wahnsinn stoppen kann und auch will. Er sei nach Deutschland gekommen um hier zu arbeiten. Um sich ein ruhiges und friedliches Leben ohne Angst aufzubauen. In einem Land was einen nicht dazu zwingt an Gott zu glauben. Halt ein Leben in Freiheit. Mittlerweile ist es aber so, dass er Angst haben muss vor anderen eingewanderten Türken. Überall entstehen Moscheen. Er meint, dann kann er ja auch wieder auswandern. Die SPD würde am liebsten alle Türken hier wohnen lassen und den Islam fördern, nur um ihre Wählerstimmen abzugreifen. . . . Das kann es ja nicht sein. Er hat schon recht was das betrifft. Wir bräuchten eine Partei die für das VOlk und das Land ist, halt national eingestellt, aber dennoch sozial gegenüber Ausländer auftritt die hier sind weil sie verfolgt werden und sich hier ein Leben in Freiheit aufbauen. So eine Partei wie in Dänemark oder Holland oder Finnland. National, aber nicht radikal. Die NPD kann einfach aus gewissen Gründen überhaupt nicht wählen. Wir als Volk können entweder eine neue Partei gründen oder den etablierten Parteien das Leben so dermaßen schwer machen, dass sie uns zuhören müssen! Sie können unsere Meinung nicht ständig außer Acht lassen. Sie regieren durch eine Minderheit. Deutschland hat 80Mil Einwohner. 50Mil davon dürfen wählen. 45% Beteiligung, dann sinds noch 22Mil die wählen. Davon hat die CDU 35%. Das sind 7,5 Mil Menschen die sie gewählt haben. Davon gut die Hälfte weil keine Alternative da ist und die restlichen sind Mitglieder, Industrielle, Reiche mit Verwandtschaft. Und diese Regierung von 7Mil gewählt darf über uns allen entscheiden. Sie entscheiden über unser Geld. Darüber das Deutschland mehr oder weniger nur noch ein Bundesland innerhalb der EU ist. Das kann nciht sein. Das ist überhaupt nicht legitim.

REIMER KEDEN 08.05.2011 10:56

Umdenken

Wenn wir einfach mal über unseren Schatten springen würden und das Speichern von Biometrischen Daten nicht verteufeln würden wären all unsere Probleme gelöst.
Was spricht dagegen, daß man die Fingerabdrücke und DNA aller EU-Bürger analysiert und speichert, genauso natürlich dann auch die aller Asylbewerber auf diese Weise wäre dann auch Schluss mit dem mehrfachen abkassieren von Sozialleistungen in verschieden EU-Staaten. Auch wäre es dadurch möglich Sexualstraftäter und Mörder schneller aus dem Verkehr zu ziehen und auch die Suche nach potenziellen Knochenmarkspendern könnte durch eine Routinemäßige Typisierung schneller von statten gehen.
Fakt ist doch, daß durch unsere so „Liberale“ Politik Google mehr Informationen über die Bürger hat als der Staat, warum also nicht das Ganze in geordnete Bahnen leiten und dem Staat für die Strafverfolgung alle nötigen Möglichkeiten eröffnen.

MR. NICE 08.05.2011 11:31

Richtig so ...

... die Dänen sind nun mal schlauer als die EU-Staaten !.!.!
Die Osteuropäer werden in Massen in die EU-Staaten strömen... insbesondere nach Deutschland,weil wir das größte Sozialamt der Welt sind und die Verbrechensrate wird ca. um 300% steigen !.!.! Die EU geht den Bach runter und es steht eine Deflation uns bevor,denn große Vermögen werden in Krisenzeiten gemacht und die stehen uns bevor...!..!..! Prost Mahlzeit

FRIEDRICH NIEMANN 08.05.2011 14:40

Europa

Ja sagt mal. Habt Ihr denn noch alle tassen im Schrank?
Wollt Ihr wirklich bei der naechsten Beneluxreise unterwegs dreimal Geld tauschen muessen? Habe noch mehr Beispiele, will Euch Stammtisch-Laberer aber nicht noch mehr anstrengen. Es lebe die Steinzeit! Kotz, wuerg......

REIMER KEDEN 08.05.2011 14:57

@Friedrich Niemann

bin der letzte der die Abschaffung des Euro oder die Wiedereinführung von Grenzkontrollen fordern würde aber die Politik darf die Augen nicht vor den Gründen verschließen warum dieses Thema diskutiert wird.
Die Leute haben immer mehr Angst vor der unkontrollierten Zuwanderung und da sich leider nur Parteien des rechten Spektrums trauen diese Ängste der Bürger zu Politisieren kommt so etwas wie in Dänemark dabei heraus.
Ohne einschneidende Kontrollmechanismen werden findige Zeitgenossen die soziale Gutmütigkeit in Europa weiterhin ausnutzen und die Wähler in Scharen ins rechte Lager abwandern und da rechts zumeist auch Nationalistisch bedeutet wird die dänische vermutlich nicht die letzte Grenze sein die wieder geschlossen wird.

THOMAS SCHRÖDER 08.05.2011 15:36

Mutig? Oder eher pragmatisch?

Den meisten Kommentatoren stimme ich gerne zu. Dem Herrn Friedrich Niemann allerdings nicht.
Wer nicht ´mal über die Kenntnis der bestehenden Währung Dänemarks verfügt, ein skandinavisches Land kurzerhand als Nachbarn von Belgien und Holland sieht, andere Kommentatoren als "Stammtisch-Laberer" betitelt, tja, der hat wohl eher im Suff kommentiert, ohne Nachzudenken.
Doch zum Thema:
Ein Volk von ca. 5,5 Mio. Menschen hat eine demokratisch gewählte Regierung.
Diese Regierung ist nebenbei auch noch so realitätsnah, die Kosten von bestimmten Einwanderergruppen zu errechnen. Diese Regierung und Teile von ihr, werden natürlich in Deutschland als "rechtspopulistisch" betrachtet und benannt.
Und da setzt meine Kritik auch am SHZ an.
Bisher lese ich vom SHZ nur und ausschließlich von Rechtspopulisten, Rechten, Rechtsextremen und so weiter.
Wann trauen Sie sich denn einmal die Linke/PDS als linkspopulistisch zu benennen? Oder als linksradikal? Das entspricht doh den Tatsachen.
Und wenn nun in unserem Nachbarland das Volk, Verzeihung, die "Gesellschaft" seinen Politikern den Auftrag zur Wahrung des Staates, zur Wahrung des Wählerwillens erteilt, dann schiebt der SHZ ein "rechtes Argument" hinein.
Bitte bedenken: Gibt es kein rechts mehr, dann auch kein links. Die Balance ist das Ziel.
Freue mich auf ausgewogenere Berichterstattung und meinen nächsten DK-Urlaub. Grenzkontrollen nehme ich als Bürger gerne in Kauf!
Besser viele Schlagbäume als viele Erschlagene.

TORBI ANDERS 08.05.2011 15:38

Dänen machen ihre Grenze dicht

So,so dann sollen sie doch. Ich persönlich hätte nichts dagegen, meine Ausweispapiere an der Grenze vorzuzeigen, dabeihaben muss ich sie sowieso...
Ob man dadurch aber Schurken, Kriminelle Banden oder anderes Gesocks (wer auch immer das sein soll) draussenvorlässt ist fraglich.
Was sicher ist: der Bier und -Schnapsumsatz in der (Deutschen) Grenzregion wird deutlich zurückgehen, der Lakritzepreis ins Bodenlose fallen, mindestens 20 Arbeitsplätze fallen weg.Lächerlich?
Genau.
Genauso lächerlich wie alle Grenzbarieren wieder hochzufahren und dadurch Sicherheit zu propagiern.

B. BÖDECKER 08.05.2011 16:28

Im Groben

finde ich das gut. Heisst auch für Deutschland weniger Kriminelle, die durchs Land reisen konnten. Für die ist ja nun auch die Tür zu.
Auch ich habe kein Problem damit, meinen Ausweis wieder zu zeigen. Europafeindlich finde ich das nicht. Die Dänen sind konsequent."Wir wollen keine Kriminellen hier haben" .DEREN RECHT! Sollte sich Deutschland mal ein Beispiel an dieser Konsequenz nehmen. Jegl Tinte ist für unsere Pappnasen zu schade

FRIEDRICH NIEMANN 08.05.2011 18:40

Europa II

@Thomas Schroeder
Es war nicht meine Absicht, Daenemark in der BENELUX-Region anzusiedeln.
Mir ging es darum, ein bildhaftes Beispiel fuer die Konsequenzen einer Abschaffung der Gemeinsamkeiten in Europa zu bringen. Und zwar im Klartext....... .

WIR SIND DAS VOLK 08.05.2011 20:23

Korrektur v. meinem Betrag 7.5.11 22:52Uhr

Ich hatte geschieben, die Kosten für eine bestimmte Ethnie würden sich auf 15,7 Milliarden Euro belaufen.

Da ist falsch. Es sind nicht 15,7 Milliarden Euro, sondern 15,7Milliarden Dänische Kronen.

Umgerechnet in Euro und verteilt auf ca. 6 Millionen Dänen, ergibt sich demnach eine Kostenbelastung von ca. 350,00 Euro pro Dänen für die Alimentierung einer Fremdkultur.

Quelle für die Zahlen:

www.welt.de/politik/ausland/article13288724/Daenemark-rechnet-vor-was-Auslaender-den-Staat-kosten.html

Wie nicht anders zu erwarten, bringen hingegen Zuwanderer aus dem europäischen Kulturkreis den Dänen ein Plus in die Staatskasse (bitte selber dort nochlesen).

Zu fordern ist an unsere Staatsführung, endlich entsprechende Zahlen vorzulegen, getrennt nach Kulturkreisen/Herkunftsländern !

H-KLAUS MANN 08.05.2011 21:00

EUROPA

Manchmal wäre es schon gut, wenn man sich, bevor man etwas schreibt, mit den Tatsachen - hier zu EUROPA und der Europäischen Union auseinandersetzt. Dazu
könnte man z. B. H. Schmidts Beitrag "... aber die Währung ist gut" in der ZEIT vom
5. Mai lesen und sich dabei einige Zahlen ansehen , was, z. B. die DM und den EURO
betrifft : "Vergleich der durchschn. Inflationsrate in Deutschland : 1987-1998 : 2,43 % zur DM - Zeit , 1999-2010 : 1,47 % zu EURO- Zeiten , Vergleich DM, EURO zum
Dollar :: " 1.1.1999 : 1,16 , 3.5.2011 : 1,48 " . Am EURO - der gemeinsamen Währung- kann also die mögliche EUROPA-Verdrossenheit nicht liegen.
EUROPA hat - auch uns Deutschen -viele Vorteile gebracht Wenn die Dänen Anderes für ihr Land wollen, können sie doch danach handeln . Aber jeder Reisende weiß auch , in Dänemark gilt als Währung die Krone , aber man kann auch überall mit EURO bezahlen, weil der EURO eben eine " harte " Währung ist .

THOMAS SCHRÖDER 08.05.2011 21:24

wir kommentieren ja nur, aber ... sollten der Wahrheit treu bleiben ...

@ H-Klaus Mann und @ Friedrich Niemann

Kurz gefasst: Sie behaupten, in Dänemark kann "man kann auch überall mit EURO bezahlen, weil der EURO eben eine " harte " Währung ist" Tja, vor 14 Tagen war ich noch am Limfjord. Dort wurde mir der Euro nicht abgenommen. Also: Behauptung "gestrandet".
Und Herr Niemann: Thema Benelux ist durch. Aber mit der Währung haben Sie es noch nicht verstanden? KRONEN, dänische bitte.
Und nun nochmals zu Herrn Mann: Das der Euro eine "harte" Währung ist, entbehrt doch jeder Deutung.
Kaum eine Währung ist zurzeit wackeliger als der Euro.
Wie schon geschrieben: Ich freue mich auf den nächsten Grenzübertritt. Gerne zeige ich meinen Paß vor und bezahle auch gerne in Landeswährung. Dafür bin ich in DK auch von eher freiheitsliebenden Menschen umgeben. Menschen, welche Freiheiten genießen und auch gewähren können.

FRIEDRICH NIEMANN 08.05.2011 22:17

Daenische Kronen

@Thomas Schroeder II
Zur Waehrung Daenemarks hatte ich mich bisher ueberhaupt nicht geaeussert, Herr Schroeder.
Mir ist hinreichend bekannt, dass es sich um (daenische)Kronen handelt.
Sie haben mich noch immer nicht verstanden...

HAUKE STAMMER 09.05.2011 07:26

Euro Wahrheiten

Um die "Härte" des Euros zu beurteilen, darf man ihn nicht grade mit Dollar oder Yen vergleichen - da es sich bei beiden ebenfalls um Krisenwährungen handelt! Im Vergleich zum thail. Bhat hat er z.B. - trotz der politischen Unruhen vor Ort - in 2 Jahren knapp 20% an Wert verloren. Klingt das hart?

Die Inflation im EURO Raum nähert sich der 3%. Klingt dies hart? Und die EZB kann nicht gegensteuern, weil ausser der dt. Wirtschaft alle anderen noch vor sich hin siechen... und eine Verschärfung der Währungspolitik den langsam keimenden Wirtschaftsaufschwung Resteuropas abwürgen würde.

Und bei allem Respekt vor Herrn Schmidt - wir reden hier immer noch von einem Politiker, der während seiner Amtszeit quasi von der eigenen Partei aus der Regierung gemobbt wurde, dessen Koalitionspartner sich von ihm abgewandt hat und der 20 Jahre später, ohne jegliche eigene Verantwortung, auf einmal zum geliebten ElderStatesman der Politik mutiert ist. Das ist ein Bild für die Macht der Medien - aber nicht unbedingt ein Beweis für die Richtigkeit all seiner Aussagen.

SVEN-PETER PETERSEN 09.05.2011 09:17

Die Grenze dicht

Guten Tag allerseits.

Ich lese hier immer was davon, dass die Dänen die Grenze dicht machen? Ich glaube, dass wird nicht der Fall sein. Es werden permanent Zöllner an der Grenze sitzen, man fährt mit 30-40 Km/h durch die Spur, und das geschulte Zöllnerauge wird schon erkennen, ob man Dreck am Stecken hat oder nicht. Und natürlich wird der Erfolg den Dänen recht geben, DENN, wer wird schon so dämlich sein, mit 10 illegalen Einwanderern im Sprinter durch die Grenzkontrolle zu fahren? Gut, diese werden dann wie früher in der Nähe der Grenze rausgelassen und müssen sehen was sie machen, aber der Kath-Schmuggler wird wohl kaum 1,2 T zu Fuss über die Grenze bringen, ebensowenig wie dass Diebesgesindel die Beute kaum über die grüne Grenze tragen wird, und das osteuropäische Diebespärchen, welches verurteilt und mit Einreiseverbot belegt wurde wird auch nicht unbedingt den Pass vorlegen wollen, also Ziel erreicht, und um mehr geht es doch garnicht. Es geht nicht um den Euro, nicht um Kleinstaaterei, sondern einfach nur darum, dass die Dänen erkannt haben, dass der Mensch an sich wohl Kontrollen braucht, um sich am Riemen reissen zu können.

M LUX 09.05.2011 09:31

Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Landesgrenze

@H. Stammmer
Was hat die EU-Währung mit den zollrechtlichen Kontrollen an der Grenze zu tun? Hier geht es ja nicht um die unterschiedlichen Währungen innerhalb der EU, sondern um Kontrollen im Rahmen von Straftatenaufdeckungen /Straftatenreduzierungen durchzuführen.

Es ist allg. bekannt, das beiderseits der Grenze stichprobenweise Kontrollen der verschiedenen Behörden (Zoll / Bundespolizei) fast täglich zu unterschiedlichen Zeiten im grenznahen Raum oder direkt an den ehemaligen Grenzübergängen durchgeführt werden. Hinzu kommen die sog. Hinterlandkontrollen, teilweise zivil, um verdachtsunabhänige Kontrollen durchzuführen.
Dänemark vertößt bei den zukünftigen Kontrollmaßnahmen nicht gegen das Schengener Abkommen, da Zöllner und nicht Polizisten kontrollieren. Die Zollverwaltung ist für den grenzüberschreitenden Warenverkehr zuständig. Aber ob das Königreich gegen das Maastrichter Abkommen ("Warenverkehr innerhalb der EU ist frei ! ") verstösst, ist fraglich.

HAUKE STAMMER 09.05.2011 10:50

@M LUX

Das bezog sich auf den Kommentar von H-KLAUS MANN.

Zum Vorgehen der Dänen (und meinem absoluten Verständnis) hatte ich bereits weiter oben kommentiert. Und wenn ich heute lesen kann, dass bereits die ersten (mit ital. Dokumenten versorgten) Tunesier in SH aufgegriffen wurden - dann erst recht!

ROTE FLORA 09.05.2011 11:20

Wirtschaftsflüchtlinge

Alles, das dazu beiträgt, diese als Asylanten getarnten Wirtschaftsflüchtlinge aus unserem Land fern zu halten findet meine Zustimmung. Wir haben genügend Deutsche, die unser Sozialsystem aushöhlen.
Ich kann die Dänen verstehen und beneide, dass so etwas bei uns nicht (noch nicht) möglich ist.

KIRSTEN GROTE 09.05.2011 11:23

@ Sven-Peter Petersen

Lieber Herr petersen,
herzlichen Dank für Ihre nüchternen und besonnenen Worte.
Es dreht sich mir der Magen um, wenn ich diese geifernden, polemischen, unreflektierten und - das zuerst - menschlich armseligen anderen Beiträge hier lese. Wie schlecht muss es diesen Betragschreibern gehen, dass Sie nicht zu einem Hauch von Mitgefühl (zB mit den aus ihrem Land geflohenen Tunesiern) fähig sind, sondern überall nur Verbrecher wahrnehmen. Fast käme ich auf die Idee, das für Ausdruck einer (scheinbar kollektiven) Psychose zu sehen.

So sehr kluge Überlegungen in der Politik notwendig sind (und tatsächlich nicht immer Grundlage aller EU-Entscheidungen zu sein scheinen ), so wenig tragen die allermeisten Schreibenden hier zu diesen bei.

DAS gibt mir zu denken.

HAUKE STAMMER 09.05.2011 12:48

@Frau Grote

Liebe Frau Grote... Sie haben also Mitleid mit den Flüchtlingen aus Tunesien, die vor was - der Demokratisierung ihrer Gesellschaft - fliehen??? Die Asyl in Italien bekommen haben... aber lieber weiter in Länder wollen, wo sie weit mehr als nur Asyl, nämlich ein endlos ausnutzbares Sozialsystem, vorfinden?

Bravo! Nehmen Sie doch einfach 1, 2 von diesen armen Flüchtlingen bei sich zu Hause auf, versorgen Sie sie und freuen sich über deren dankbares Lächeln. Und beleidigen Sie nicht jene Menschen, die nicht noch mehr WIRTSCHAFTSflüchtlinge in diesem Land aufnehmen wollen. Vielen Dank!

ROTE FLORA 09.05.2011 12:51

@DAS gibt mir zu denken.

Mir nicht.
Wollen wir mal wetten was bei einer Volksbefragung raus käme?
Das müßte den Politikern zu denken geben.

NORBERT EGGERT 09.05.2011 12:57

Eigentlich

Eigentlich wollte ich Frau @Grote zu Ihrem Beitrag gratulieren. Eigentlich. Wenn dann nicht dieser sehr weise und humane Beitrag des Herrn @Stammer dazwischen gekommen wäre.
Herr @Stammer, Sie kennen die "Demokratiebemühungen" in Tunesien vor Ort? Sie sind Kenner der Lage? Ich denke nicht, da ich in Tunesien zu tun habe und vor Ort die Sachen sehe und beurteilen kann.
Aber Ihre "Deutschland den Deutschen" Beiträge haben ja den Pudelkern getroffen.
Wie Ihr Wissen über die Linksradikalen aus Hamburg, die sich jetzt als pubertierende Jugendlichen entpuppen.
Ich bin für die Grenzschließung zu Dänemark und Kontrollen ohne Ende. Warum?
Dann wird sich die Fehmarnbelt-Querung - egal ob Tunnel oder Brücke - erledigen.
Ich möchte den deutschen Urlauber sehen, der im Tunnel oder auf Brücke auf die Abfertigung wartet. Von wegen Zeitersparnis.
Also liebe Dänen Grenze dicht machen.
Und Herr @Stammer, sparen Sie sich eine Antwort. Von dem was Sie nicht wissen wissen Sie eine Menge.

FAIR VALUE 09.05.2011 13:29

was soll die ganze Aufregung ?

warum soll Dänemark nicht das dürfen,was in anderen EU-Ländern wie z.B. Großbritannien/Irland auch üblich ist?!Niemand, auch nicht der shz spricht von Rechtspopulismus,wenn bei England-Reisen Passkontrollen erforderlich sind.Arme Tunesier hin oder her. An den Aussengrenzen des Schengener Raums wird eh kontrolliert.
Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen.
Dänemark ist ein liebenswertes Land und meine Sympathie gegenüber den Dänen verändert sich nicht,wenn bei einer "Einreise" mein Pass kontrolliert wird.
Demokratisch gewählte Politiker als rechtspopulistisch zu verunglimpfen ist schon ziemlich dreist zumal -wie ich gelesen habe- über die Hälfte der dänischen Bevölkerung pro Passkontrolle ist.

HAUKE STAMMER 09.05.2011 13:47

Wirtschafsflüchtlinge

Was hat die Weigerung, noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen zu wollen, mit "Deutschland den Deutschen" zu tun? Was für ein Schwachsinn! Politisch verfolgte sind aufzunehmen - aber nicht Menschen, denen es allein um Versorgung geht.
Beantworten SIe doch einfach die Frage: wenn disee Menschen schon in Italien Asyl gefunden haben, warum dann weiter nach Skandinavien reisen??? Dafür gibts es nur einen Grund: das weitaus bessere soziale Netz und eben nicht die eigene Not! Und warum sind in den ital. Flüchtlingslagern zu 95% Männer aus Tunesien angespült worden und eben keine Frauen und Kinder, die doch immer zuerst Opfer von (Bürger) Krieg und Notlagen werden?
Beantworten Sie doch einfach mal die Frage, statt wie immer nazikeulendschwingend durchs Dorf zu trampeln!

Und zum Rest: jugendlich und linksradikal schliesst sich natürlich aus. Ich muss wohl zukünftig bei den Mai-Kravall-Berichten genauer hinschauen, um unter den Skimasken die ganzen alt-68 und Rentner besser erkennen zu können! Interessante Logik!

SVEN-PETER PETERSEN 09.05.2011 21:36

Sozialsysteme Aushöhlen?

Liebe Mitleser,

recherchieren Sie doch mal etwas mehr in der dänischen Presse. Die Art und Weise wie Sie hier teilweise schreiben, gibt Anlass, anzunehmen, dass Sie als Herrschaften von Welt, durchaus in der Lage sind, die dänische Presse fehlerfrei zu lesen und zu deuten. Wenn nicht, dann frage ich, wie teilen Sie sich in Dänemark mit? Auf Deutsch? Selbstverständlich! Und bezahlen in Euro? Zurück zu den Sozialsystemen, um die es den Dänen immernoch nicht geht, da die Tatsache,, dass sie den 2. Weltkrieg nicht verloren haben, zulässt, dass sie mit Asylanträgen und Ausländerpolitik ganz anders arbeiten können als Deutschland. Vereinigtes Europa? JA, sobald wir im Ausland nicht mehr kritisch beäugt werden und machen können, wie wir wollen. Und wie haben wir unser Sozialsystem aufgebaut? Mit Hilfe der Alliierten, auch wenn wir es teuer zurückbezahlt haben, aber ohne die Wiederaufbauhilfen hätten selbst unsere tüchtigen Trümmerfrauen nix genutzt. Und wenn es früher gegangen wäre, hätte so mancher sicher seine sieben >Sachen gepackt und wäre ins Ausland geflohen. Und desweiteren, da sie alle so belesen sind noch eine Frage, woher stammt der Ausdruck "Speckdänen"? Na, ohne zu googeln ;-) Auflösung folgt sonst morgen...In diesem Sinne

HAUKE STAMMER 10.05.2011 06:49

Geschichtsklitscch

Und was, Herr Petersen, denken Sie, hätten die Franzosen, Niederländer, Belgier oder Dänen wohl mit den Deutschen gemacht, die statt ihr Land aufzubauen lieber in die dortige Allimentierung ausgewandert wären - freundlich an der Grenze begrüsst, die Schlagbäume abgebaut und 100 Franc oder Kronen Scheine verteilt?

Überlegen Sie einmal, was die Franzosen mit den gefangenen Wehrmachtssoldaten auf den Rheinwiesen gemacht haben und Sie können ahnen, wie viel Freundlichkeit dt. Wirtschaftsflüchtlingen entgegen begracht worden wäre.

DER FRIESE 10.05.2011 07:36

zum Thema

@ Herr Keden: ich kann Ihren Kommentar nur zustimmen !

Der Migrationsdruck aus dem Süden Europas ist halt sehr groß und einige Länder ziehen hier die Konsequenzen. Dafür sparen wir in Deutschland die zuständige Bundespolizei kaputt ! Aber wem interessiert das ?

HELGE KÜHL 10.05.2011 11:21

Herr Stammer hat vollkommen "recht"

Und vor den Rheinwiesen hat Napoleon uns unterdrückt und war auch nur Böse zu uns. Das die Franzosen nach dem Weltkrieg ihre ohnehin sehr knappen Nahrungsmittel nicht üppig an die plötzlich riesigen Massen an Kriegsgefangenen verteilen konnten ist wohl relativ klar. Außerdem ist es pervers die Situation damals mit heute zu vergleichen oder kommen Sie vor Hunger nicht zu Bett.

SVEN-PETER PETERSEN 10.05.2011 13:26

Die Auflösung

@H.Stammer: Sehr geehrter Herr Stammer, der Ausdruck "Speckdänen" stammt aus der Zeit direkt nach dem Krieg, als die Dänen deutsche Kinder der dänischen Minderheit, die trotzdem deutsch bleiben, aufgenommen und aufgepäppelt haben. Noch Fragen? Und Kriegsgefangene mit Flüchtlingen zu vergleichen ist ein bisschen daneben würde ich sagen. Trotzdem, es ging um Flüchtlinge, und viele wären damals sicherlich auch ins Ausland geflohen, wenn die Voraussetzungen die selben gewesen wären, wie sie für die Flüchtlinge heute sind. Und immernoch geht es nicht hauptsächlich darum bei den Grenzkontrollen. Ich als Grenzpendler und Wirtschafts- flüchtling, der ich als deutscher Arbeitnehmer im ach so rechtspopulistischen DK ja bin, habe durchweg positive Erfahrungen beim kleinen Nachbarn gemacht. Den so rechts sind die Dänen ja nicht, oder muss ich jetzt mit einem Einreiseverbot rechnen? Ich glaube eher nicht. Und bevor mir jetzt jemand erzählt wie schlecht seine Erfahrungen sind, der möge bedenken warum? Dänisch gelernt? Auch mal in die dänische Presse geschaut? Oder typisch deutsch dort hin, arbeiten, Geld abgreifen und tschüss? Naja, ich entgleise...Grenzkontrolle? Ja, gerne, von mir aus auch mit biometrischer Erfassung, Bewegungsprofil etc, DENN ich habe nichts zu verbergen, aber so rein garnix, und nein, ich fühle mich dadurch nicht in meinem Recht eingeschränkt, oder gar gefangen. Muss ich doch zum Handballspiel sogar Leibesvisitation über mich ergehen lassen. Aber das scheint niemanden zu stören, schliesslich ist das ja im Interesse der Sicherheit. Und die Grenzkontrolle doch irgendwie auch oder? Kold vand i blodet venner og ha en fortsat go´dag...Mvh

HAUKE STAMMER 10.05.2011 14:12

Geschichte und so...

@Kühl: der WK2 Vergleich war nicht meine Idee, sondern Herr Petersen hat den hinkenden Vergleich begonnen. Aber zur historischen Genauigkeit: die frz. Seite hat Rot-Kreuz Lebensmittel-Lieferungen der Amerikaner an den Grenzen nach Deutschland beschlagnahmt und sie teilweise dann vergammeln lassen, anstatt sie den Bedürftigen zukommen zu lassen.
@Petersen: der hinkende WK2 Vergleich wurde von Ihnen losgetreten - ich habe diesen lediglich relativieren wollen. Woher der Begriff Speckdäne kam ist mir sehr wohl bekannt und wie auch Wikipedia bestätigt, ist bei mir der Begriff nicht so positiv vermerkt, wie von Ihnen dargestellt. Davon abgesehen: Sie arbeiten in DK. Was an den Grenzen abgehalten werden soll sind nicht Personen, die arbeiten wollen - sondern die eben grade NICHT arbeiten, sondern stattdessen Sozialleistungen abgreifen wollen. Und das geht eben auch durch die dänsiche Presse! Davon abgesehen besitzen wir doch den gleichen Standpunkt: wer nichts zu verbergen hat, sollte keine Probleme mit Grenzbeamten haben. Und 40 Jahre hat die EEG/EWG/EG/EU hervorangend mit Grenzkontrollen gelebt - alle, die behaupten, die Wieder-Einführung von Binnengrenzen sei neuer Nationalismus oder gar Faschismus, sind einfach blind auf mindestens einem Auge.

Man hat den Verzeicht auf Grenzen versucht - und es funktioniert einfach nicht, wenn befreundete Länder nach Belieben Visa verteilen, ihre Aussen-Grenzen nicht ordentlich kontrollieren oder sogar ein Eigeninteresse daran besitzen, bei ihnen gestrandeten Wirtschaftsflüchtlingen die Weiterfahrt nach ganz Europa zu ermöglichen.

SVEN-PETER PETERSEN 10.05.2011 14:42

Einigkeit und...

Also haben wir doch einigermassen die selben Ansichten. Schön...Mich selbst als Wirtschaftsflüchtling darzustellen war eher ein bisschen ironisch, aber geschrieben nicht unbedingt so zu deuten. Der WK2 Vergleich hinkt garnicht so sehr, wenn man Kriegsgefangene nicht als Flüchtlinge bezeichnet. Und das die Soldaten nicht unbedingt positiv aufgenommen, mit Begrüssungsgeld ausgestatten und eine Wohnung sowie Arbeit oder Sozialleistungen bekamen sollte sich von selbst verstehen ;-) Ansonsten bin ich sehr einig mit Ihrem letzten Kommentar. Bleibt zu hoffen, dass die Kommentatoren des SH:Z diese vielleicht auch lesen, und erkennen, dass nicht jeder EU-Bürger studiert hat, die Vorteile der EU erkennt, die Prinzipien liebt und achtet, und huch, da fällt mir ein, ist es nicht positiv für die ganze EU, dass Firmen schnell mal ins etwas Gewerkschaftsärmere, günstigere Ausland können, mit Subventionen ein neues Werk aufbauen und andere, die zwar schwarze Zahlen schreiben, schliessen? Und wer kommt zur Eröffnung? Die Volksnahen Politiker. Grenzkontrollen, sehr gerne, und sehr sehr gerne auch eine Rückentwicklung, bis die neuen EU Staaten ihre Standards an die anderen angepasst und die alten, schwachen sich selber saniert haben. Dann nehmen wir unser gespartes Geld und sanieren unser Land, damit Ost und West hier auch gleich sind. Gute Idee oder? KiTa plätze, mehr Geld für Bildung und auf einmal ist auch das Geld, dass es früher immer noch irgendwie gab um das kommunale amLeben zu erhalten auch wieder da, Aufträge werden wieder an regionale Firmen vergeben, die zwangsläufig regionale Arbeitskräfte beschäftigen. Ein Traum, der nie in Erfüllung geht...So, dass war jetzt auch am Thema vorbei. Setzen 6 Herr Petersen


 
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