TOP-THEMA

 

Bahnhof Neumünster

Randale: Punks verletzen vier Polizisten

09. Juli 2011 | 20:22 Uhr | Von dpa, sh:z

Der Zugbegleiter beendete die Fahrt des Regionalzuges in Neumünster, die Bundespolizei holte die Punks aus dem Zug. Foto: Krüger

Bild 1 von 2
Rund 200 Punks randalierten im Regionalzug. Die Bundespolizei musste eingreifen und die Linksradikalen aus dem Zug holen. Vier Polizisten wurden dabei verletzt.

Neumünster / Flensburg. Rund 200 Punker haben am Sonnabend in einem Zug von Hamburg nach Flensburg randaliert und sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei in Neumünster geliefert. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurden vier Beamte verletzt. Die Mitglieder der linken Szene hätten in dem Regionalexpress geraucht, gegrölt und den Zugbegleiter mit Flaschen und brennenden Zigaretten beworfen, hieß es. Der Schaffner habe die Polizei verständigt, die den Zug in Neumünster mit einem Großaufgebot stoppte.

Bei Rangeleien auf dem Bahnsteig wurden auch Beamte vereinzelt mit Flaschen beworfen, woraufhin die Polizei Pfefferspray einsetzte, wie ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur dpa beobachtete. Die Bundespolizei bestätigte, dass vier Personen in Gewahrsam genommen wurden. Zwei Beamte der Landespolizei erlitten Platzwunden und wurden ins Krankenhaus. Auch zwei Bundespolizisten erlitten den Angaben zufolge leichte Blessuren. Einem sei von einem der Punker Pfefferspray in Auge gesprüht worden, sein Kollege habe einen Bluterguss am Auge. Gegen zumindest einen der Randalierer wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands erstattet.

Fast 200 Beamte im Einsatz

Die Polizei drängte die zum Teil stark alkoholisierte Gruppe in einen Regionalexpress zurück nach Hamburg, aus dem zuvor alle anderen Reisenden aussteigen mussten. Beamte begleiteten die Gruppe in dem Sonderzug bis zum Bahnhof Hamburg-Dammtor. Auf der Fahrt hätten die Punker noch mehrmals die Notbremse gezogen und eine Scheibe zerschlagen, sagte ein Bahnsprecher am Sonntag. Zur Höhe des Sachschadens konnte er noch keine Angaben machen. Nach der Ankunft in Hamburg sei es zu keinen weiteren Zwischenfällen gekommen, hieß es vom Polizei-Lagedienst. Insgesamt waren fast 200 Beamte im Einsatz.

Die Reisenden, die in Neumünster wegen der Randale ihren Zug nach Hamburg verlassen mussten, konnten ihre Reise mit dem folgenden Zug fortsetzen. Die Punker hatten zu einem Open-Air-Konzert in Flensburg fahren wollen.

(db, shz)


 

Leserkommentare

 
DIE WAHRHEIT 09.07.2011 20:46
Bananenrepublik

1(!) Person von 200 Randalierern wurden in Polizeigewahrsam genommen - so wehrt sich der bundesdeutsche Rechtsstaat gegen Gewalt von links. Den Einsatz zahlt der Steuerzahler, den Dienstausfall und die Krankenhausbehandlung sowieso.

Aber hauptsache der Kampf gegen Rechts wird Jahr für Jahr mit noch mehr Steuermitteln unterstützt. Das Prädikat Bananenrepublik ist für dieses Land inzwischen schon ein Kompliment.

FRANK W. 09.07.2011 21:44
Facebook nur für registrierte

Punks haben auch Computer? Ich dachte bisher immer, die lungern mit ihren Kötern vor den Bahnhöfe oder Fußgängerzonen rum und belästigen rechtschaffende Passanten.

KARL-HEINZ LENZ 09.07.2011 21:46
links ist immer gut

Linke Gewalt ist immer gut, da darf keiner festgenommen werden. Was wollte die Polizei da eigentlich? Die waren sicher in einer wichtigen Sache unterwegs. Würde mich interessieren was passiert, wenn man mit einer linken Fahne in der Hand eine Bank überfällt. Vermutlich wird man danach mit einem Sonderzug in den Süden gefahren. Kalle von kalleskoppel.de

FRIEDRICH NIEMANN 09.07.2011 22:16
Punks im Zug

Lese ich das richtig? Wurden mit einem Sonderzug zurueck nach HH gebracht?
Zu Fuss, sage ich. Barfuss......

HELMUTH SCHMIDT 09.07.2011 22:20
Die Personalien registrieren und die Rechnung für den Sonderzug nachschicken!

Derartige Kosten der Bahn oder uns Steuerzahlern in Rechnung zu stellen ist der blanke Hohn. Derartige kriminelle Schmarotzer, Säufer und Drogenabhängige sollten umgehend zur Kasse gebeten werden. Wollen oder können sie nicht zahlen, gäbe es Ersatzhaft im Knast. Das "Trockenlegen" dürfte für derartige Elemente die beste Lektion sein: da wären sie nur noch ein Häuflein Elend.

HERBERT FREY 10.07.2011 01:41
Ersatzhaft im Knast

Herr Schmidt, wer bezahlt denn den Knast? Dann doch lieber "nur" den Sonderzug zahlen. Damit sind dann keine 200 weitere Verfahren eröffnet, mit denen sich Richter befassen müssen, die ebenso von Ihnen und uns bezahlt werden.
Dass es tatsächlich bei 200 Krawallmachern nur eine Festnahme gab, finde ich auch verwunderlich. Hat diese Person alleine die vier Polizisten verletzt? Oder konnten die anderen einfach in der Menge untertauchen und waren nicht mehr eindeutig zu identifizieren und zu fassen?
Fragen, die nur Menschen beantworten können, die vor Ort waren.

ONLINEREDAKTION SH:Z 10.07.2011 01:43
Kommentare entfernt

Zwei Kommentare, die sich auf eine alte Version des Artikels bezogen, wurden wegen weggefallenen Bezugs entfernt.

MAX I. 10.07.2011 01:55
Übertrieben

Es waren höchstens 120 "Punker" und ca. 70 Beamte, wirklich nicht mehr. Davon standen ca. 50 draußen und haben versucht die "Punker" unter Kontrolle zu halten und als alle dann im Zug nach Hamburg saßen sind ca. 20 mitgefahren.

Woher ich das weiß? Ich war LIVE dabei. Nicht als Punker. Ich wollte Richtung Rendsburg fahren.

Ich finde es echt schade, dass die Zeitungen immer maßlos übertrieben müssen!!!

HANS ANDERSEN 10.07.2011 09:08
Linke Gefahr - verharmloste Gefahr

Wer regt sich hier auf? Linke Menschen sind "gute" Menschen, linke Gewalt ist gute Gewalt. Die Linken wollen doch immer nur das Beste für die Menschen, nur die Menschen begreifen es einfach nicht, dann muss man es ihnen eben beibringen, zur Not mit Gewalt zum Glück zwingen.
Linke Philosophie: Selbst tue man wenig, Leistung wird abgelehnt, dann nimmt man denen, die sich etwas erarbeitet haben einen Teil fort und gibt es denen, die Leistung verabscheuen. Am Ende haben wir eine gerechte Gesellschaft. Die einen verdienen, die anderen geben aus.
Da kichert sogar Karl Marx und korrigiert seine Verelendungstheorie.

A. SCHMIDT 10.07.2011 09:30
das war sicher der ferienausflug

"dampf-rund-um"

HARALD SCHMIDT-GOERTZ 10.07.2011 11:54
Konsequenz? Fehlanzeige!

Man läse gern, dass 50 Punks mit Knochenbrüchen im Gebüsch hinter den Bahngleisen entsorgt wurden, nachdem die Polizei wegen der Flaschenwürfe gnadenlos die Schlagstöcke einsetzte. Tatsächlich wurden vier Polizisten verletzt und ein (!) Punk festgenommen. Das Strafgesetz dient auch der Abschreckung, steht dort geschrieben...

Als ich auf meiner letzten Bahnfahrt vor drei Wochen nach Neustadt i.H. unterwegs war, befanden sich etwa 15 bis 20 Punks im Zug. Eine Punkerin fand nichts dabei, ihre Bierdose so dämlich auf einem Sitz abzustellen, dass sie umfiel und der Sitz mit Bier durchtränkt wurde. Als ich ihr zurief, dass sie die Dose aufrichten solle, bekam ich sofort die verbale "Aufmerksamkeit" von einigen ihrer Spießgesellen, insbesondere die Einladung zu einer Schlägerei alleine gegen den halben Waggon. Die Bierdose wurde nicht aufgerichtet. Für Abschaum wie diese Punks bräuchte es Gefängnisse, deren Unterhaltskosten aufgrund der besonderen Schlichtheit der Unterbringung niemanden zu stören brauchen. Anständige Arbeit unter der motivierenden Aufsicht fürsorglichen Wachpersonals könnte diese Kosten einbringen und zugleich einen Eindruck von der Notwendigkeit gesellschaftsfördernden Verhaltens schaffen.

Leider werden unsere saft- und kraftlosen, weichgespülten Politiker nur weiter am Untergang unserer Nation arbeiten, statt wenigstens EINMAL im Sinne der rechtschaffenen (nicht rechtschaffenden, Herr W.!) Bürger zu handeln.

S. CALZONE 10.07.2011 11:57
Mein lieber Herr Gesangsverein...

...da hat sich ja die Crème de la Crème der Kommentarschreiber versammelt hier. Ich fahr auf jeden Fall lieber mit einer Horde besoffener Punks im Zug durch ganz Europa als mit einem von Ihnen auch nur von Flensburg HBF nach Weiche. Jägerzaun und akkurate Hecke ums Gehirn gezogen, nur eine Lücke, wo der Zeitungsjunge die Bild durchwerfen kann.

HELGA ROBINSON 10.07.2011 12:36
Was ist links und was ist rechts???

Wieso waren das LINKE? Wer macht das fest und an was??
Nur weil es keine Rechten waren?? Das ist doch ein Witz!
Hab mal gehört Hans Andersen ist/war Ratsherr, dafür ist das aber ein sehr polemischer Beitrag.
Ich finde aber auch, dass die Typen bezahlen müßten. Ich finde aber auch, daß die Fußballvereine die Polizeieinsätze bezahlen müssen, denn was da für Geld die letzten Jahre zusammenkam ist für den Steuerzahler nicht mehr einzusehen.

HOLGER SCHÜTT 10.07.2011 18:52
Ich finde...

...das wir alle bezahlen müssen! Und zwar aus dem einzigen Grunde, das wir jene Gesellschafftsformen erst erzeugt und legitimiert haben. Punks und Linke in einem Zusammenhang zu benennen empfide ich aber als impertinent. Zwei völlig verschiedene Strukturen. Ebenso wie Nazis und Hooligans, auch wenn man eng beieinander lebt, Gemeinsamkeiten sind eigentlich recht wenige. Wenn es so sein soll..., Eins zum Ende, hoffe es geht den Polizisten wieder besser, denn egal wer meint sich groß machen zu können, es sind immer wieder ihre Knochen, warum versteht doch letztlich keiner. Obwohl sicher jeder Psychiater das Rätsel lösen könnte.... MfG Holgi - Der Demokrat

FRIEDRICH NIEMANN 10.07.2011 19:03
Punks

Geehrte/r S. Calzone, mich stoert es nicht, mit "besoffenen Punks" zu reisen. Wohl aber stoert es mich, wenn ich dabei von denen angemacht wird. Da hoert fuer mich der Spass auf. Mit oder ohne Jaegerzaun oder Zeitungsjungs. Die arbeiten uebrigens noch. Ganz im Gegensatz zu denen, die hauptberuflich saufen und randalieren.
Hosch mi?

J THRANQUILO 10.07.2011 21:45
warum

würde sich ein harald schmidt-goertz freuen wenn leute "mit Knochenbrüchen im Gebüsch hinter den Bahngleisen entsorgt werden"? wer hat denn hier eigentlich die gewaltfantasien?
"Linke Philosophie: Selbst tue man wenig, Leistung wird abgelehnt, dann nimmt man denen, die sich etwas erarbeitet haben einen Teil fort und gibt es denen, die Leistung verabscheuen. Am Ende haben wir eine gerechte Gesellschaft. Die einen verdienen, die anderen geben aus." wie kommt herr andersen auf so einen gedankenmüll? Unser Hartz4 System kostet dem Steuerzahler 50 milliarden euro jährlich (davon gehen 24m. direkt an den empfänger und 26m. kostet die verwaltung aber das ist ein anderes thema) Hingegen werden jedes Jahr geschätzte 100 milliarden euro am fiskus vorbeigeschummelt und zwar nicht von den punks sondern von euch gartenzwergen&co!! Wo ist da die verhältnismässigkeit? Wer sind die wahren übeltäter? denkt mal darüber nach!
Und solange es noch leute gibt die euch ab und zu gegen das bein pinkeln bezahle ich gerne steuern.

DIETER KLAUS 11.07.2011 06:45
Moin :))

1. Gebt den Leuten eine Arbeit, kein Hartz-4, dann ist die Ausgabe erledigt.
2. Hartz-4 geht, allein was die Miete & NBK angeht, wohin ????
3. Wie hoch sind Steuern auf Alk, tabak, Lebensmittel ???
.
4. Nein, ich brauche diese Leute auch nicht in der Form neben mir !
.
5. Aber, haben Sie mal die Toten gezählt, die in der Welt durch deutsche Waffen,
deutsche Technik produziert werden ?
.
6. Nein J. Thranquild : das Thema gehört hierher : Geld richtig einsetzen, nicht in
Verwaltung, nicht in Pleitestaaten, nicht in der Südsee versenken (HSH).

DIE WAHRHEIT 11.07.2011 06:56
Toleranz

Ach wie sähen die Kommentare von MAX I., S. CALZONE, HELGA ROBINSON, J THRANQUILO und DIETER KLAUS wohl aus, wenn das 200 Glatzen gewesen wären, die nicht "deutsche Spiesser", sondern arme Ausländer im Zug angepöbelt hätten. Wäre das Verständnis und die Tolleranz dann auch so groß?

NORBERT EGGERT 11.07.2011 08:46
@DIE WAHRHEIT

Das kann ich Ihnen nicht beantworten. Aber Ihre Kommentare könnte ich dann clonen:
Ja, aber die Linken sind viel schlimmer!!!!
Und nur so neben bei : En vouge bei DEUTSCH-NATIONALEN ist nicht mehr die Glatze!
Entweder Anzug oder schwarze Pullis wie die LINKEN!!!

DIE WAHRHEIT 11.07.2011 09:06
@Herr Eggert

Und hier irren sie sich: für mich (und ich denke, da spreche ich auch für andere) sind beide Extreme gleich schlimm! Ich unterscheide eben nicht zwischen guten oder weniger schlimmen Linksextremen und bösen Rechtsextremen. Für mich ist beides PACK, das von den Sozialabgaben ehrlicher Steuerzahler lebt und gleichzeitig die Menschen dieses Landes und deren Arbeitsbereitschaft und Bemühen für ein funktionierendes Zusammenleben verabscheut.

FRANK W. 11.07.2011 10:35
Ab in die Wüste

Dieses Gesocks hätte man mit dem "Sonderzug" nicht nur nach Hamburg sondern in die Wüste Gobi schicken sollen, zusammen mit THRANQUILO, CALZONE, dem Besserwessi GOERTZ, und dem Lenz.
Ich krenne aus meiner Hamburger Zeit genügend Punker aus Altona, nicht ein einziger hat jemals einen einzigen Pfennig zum Bruttosozialprodukt beigetragen sondern nur Stütze kassiert, Leute bepöbelt und belästigt. Der pure Abschaum was ich so gesehen habe.

OLLI FABER 11.07.2011 17:35
Randale im Zug

Ich selbst bin seit ca. 15 Jahren in der Punk-Szene aktiv, war nie arbeitslos und steuere sehr wohl meinen Teil zum Bruttosozialprodukt bei. Überhaupt kenne ich nicht viele Punks, die nicht arbeiten. Die meisten arbeiten in sozialen Berufen, sind Erzieher, Krankenpfleger oder Leher. Aber hier wird ja gnadenlos eine gesamte Subkultur über einen Kamm geschoren. Randale im Zug und Gewalt gegen Polizisten möchte ich nicht gutheißen. Dennoch sollte mal hinterfragt werden, was dort eigentlich genau passiert ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle 200 Punks an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sind - sonst hätte es sicherlich mehr Verletzte bzw. Festnahmen gegeben. Aber auch hier werden wieder alle über einen Kamm geschoren. Es wird nicht hinterfragt, nicht differenziert, sondern lieber gleich von "Abschaum, Pack und kriminellen Schmarotzern" gesprochen. Einer wünscht sich Knast, der nächste Sonderzüge...einfach nur erschreckend diese Kommentare. Aber die Zeiten von Sonderzügen und Knast für anders denkende und anders lebende sind zum Glück seit `45 vorbei.

DIE WAHRHEIT 12.07.2011 06:55
...kenne ich nicht viele Punks, die nicht arbeiten

Mh... das weckt mein Interesse, was Flensburgs Punks neben dem Dauergebettel in der Innenstadt noch für berufliche Karieren verfolgen. Bitte um Aufklärung! Danke. :)

GUIDO WESTWORLD 12.07.2011 10:21
Punkerszene in Vollbeschäftigung....@Olli Faber

nee is klar fast alle Punker arbeiten. Gilt auch für männliche Einwanderer zwischen 18 - 35 Jahren. Politiker handeln im Interesse ihrer Wähler. Rechte Kameraden sind eigentlich ganz friedlich und umgänglich. Fanatische Selbstmordattentäter töten nur weil ihre Religion es ihnen befiehlt......etc. nicht zu vergessen die Erde ist eine Scheibe und das was die Mehrheit der Bevölkerung täglich mit diesen Mitbürgern erlebt, ist dann wahrscheinlich nicht die Realität.....Herr Faber bitte die Vereinsbrille absetzen. Ihre Meinung zum Thema Sonderzüge, Knast entspricht ja auch der realen denkweise der Bevölkerung.

STEFAN GREVE 12.07.2011 11:15
Arbeit?

ob's geglaubt wird oder nich, es gibt sie wirklich. Die arbeitenden Randgruppen ;)
Schauen sie doch nur mal in Krankenhäusern, Pflegeheimen etc. Da kann man (offene Augen vorrausgesetzt) einige Bunthaarige sehen, die sogar arbeiten und ich gehe sogar noch weiter und behaupte das es Steuerpflichtige Jobs sind !
schönen Tag noch !

OLLI FABER 12.07.2011 15:11
Guido Westworld

Ich glaube das die Meinungsbilder über Subkulturen doch sehr stark durch die Medien beeinflusst sind. Und ich möchte mal behaupten, dass die wenigsten der hier schreibenden überhaupt wissen was Punkrock eigentlich ist oder sich mal die Mühe gemacht hat, sich wirklich u informieren. Und wenn man dann noch in der Innenstadt angebettelt wird, dann passt das natürlich gut in das von den Medien geprägte Bild. Wie ich schon sagte, blos nicht hinterfragen, blos nicht differenzieren - ist ja auch schön bequem... kann ich sogar ein Stück weit nachvollziehen.
Nachfolgend sende ich einen Link, der sicherlich nicht in ihr "Bild von Punk" passen wird - aber auch das ist Punk.
www.welt.de/vermischtes/article9674519/Ein-Punk-Lehrer-mit-Irokesen-Frisur-wird-zum-Vorbild.html

S. CALZONE 17.07.2011 02:11
Punks und Arbeit

Noch so ein asozialer Schmarotzer-Punk: Professor Howard T. Jacobs, Molekularbiologe
www.kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/ Natürlich passt es überhaupt nicht in ihr Bild, aber es ist nun mal so, dass der Großteil der Punks, die ich kenne, arbeitet (und ich kenne nicht wenige). Und sehr viele von ihnen gar in hochqualifizierten Jobs. Der Anteil der dauerbesoffen Pöbelpunks aus der Fußgängerzone ist prozentual gesehen klein. In der Bevölkerungsschicht, in der die meisten der Meckerkommentatoren sich bewegen, ist der Anteil hochgradig asozialer und gewaltbereiter Personen sicherlich beträchtlich höher. Klar, völlig sinnlos, ihnen das näherbringen zu wollen, sind sie doch weniger an der Wahrheit als an der Konservierung ihrer Klischeevorstellungen interessiert. Ist ja auch frustrierend, wenn die Feindfiguren vom asozialen Schmarotzer sich als Leute entpuppen, die ihre Kinder unterrichten, ihre Häuser bauen, ihnen die Post bringen usw. Und ein großer Teil dieser Subjekte ist sogar besser ausgebildet und höher qualifiziert als sie, verdient mehr Geld, hat mehr Spaß am Leben, denkt eigenständiger und hat mehr Sex. Schlimme Sache das.



Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben. Anmelden

Warum muss ich mich anmelden/registrieren?

shz.de distanziert sich prinzipiell von allen in den Leserkommentaren geäußerten Meinungen ohne Rücksicht auf deren Inhalte. Alle Beiträge in den Leserkommentaren geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen der User wieder.

Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für Kommentare!



 
 

SH-REISE

1000 Tipps für schöne Tage im Norden!
Der Norden hat viel zu bieten: In "1000 Tipps für einen schönen Tag in Schleswig-Holstein" finden Sie die schönsten Seiten des Landes und lernen geheime Attraktionen kennen. Einige haben wir hier für Sie.

 

 

LANDTAGSWAHL 2012

 

Beilagen der Woche

 
     

    "HERBIE" IN RENDSBURG

    Grönemeyer kommt nach Rendsburg!
    Alle wichtigen Informationen zum Konzert erhalten Sie hier.

     

    Nachrichtenticker

     

    Meistgelesene Artikel

     



     
    HÄUFIG GELESEN

    "Ich ging ohne Furcht in den Tod"

    Zum Tag des Gedenkens an die NS-Opfer: Das Schicksal des Flensburger Marineoffiziers Günther ...mehr

     
     


    KONTAKT | IMPRESSUM | AGB | DATENSCHUTZ