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Tierschützer gegen Massentierhaltung
Protest gegen Agrarfabriken
Kiel. Antibiotika-resistente Keime im Hähnchenfleisch, zu viel Gülle-Belastung auf den Feldern, steigende Pachtzinsen für Äcker und Wiesen - alles einen Folge der Massentierhaltung? Kritiker der "Agrarfabriken" meinen "ja" und forderten am Montagabend im Kieler Landeshaus das Umweltministerium auf, alle derzeit laufenden Genehmigungsverfahren für den Bau oder die Erweiterung von industriellen Tiermastanlagen zu stoppen. "Die derzeitige Genehmigungspraxis wird den Standards des Gesundheitsschutzes, des Natur-, Gewässer- und Tierschutzes und dem Baurecht nicht gerecht", erklärte Sven Koschinski von der Bürgerinitiative "Uns Bürgern stinkt’s" aus Stocksee vor etwa 150 Veranstaltungsteilnehmern.
Die aktuellen Fälle des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast zeigten, "dass in manchen landwirtschaftlichen Betrieben nicht mehr sozialverträglich gewirtschaftet wird". Michael Heilmann von der Bürgerinitiative, die in Satrup (Kreis Schleswig-Flensburg) gegen Stallerweiterungen kämpft, forderte die Landesregierung auf, Subventionen auf falsche Anreize hin zu überprüfen. Es könne nicht angehen, dass Bauern für Tierhaltung belohnt würden, deren Größenordnung von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert wird. Die Bürgerinitiativen (Motto: Bauernhöfe satt Agrarindustrie) wollen sich jetzt zusammenschließen - auch um im Sinne der Verbraucher mehr Druck auf die Politik zu machen. Der Verlust von Arbeitsplätzen in der Tourismusbranche wegen der Geruchsbelastung durch Gülle und die kostspieligen medizinischen Folgewirkungen des Antibiotikaeinsatzes stehen nach Ansicht der Kritiker in keinem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Vorteilen der Massentierhaltung.
Und die nimmt nach Ansicht des Agrarexperten der Grünen, Bernd Voß, stark zu und wird auch in Schleswig-Holstein zum Problem. "Weil in Niedersachsen - der Hochburg der Hühner- und Schweinemast - die Flächen knapp werden, weichen immer mehr Investoren nach Schleswig-Holstein aus", so Voß. Gebaut werden dann Ställe mit bis zu 40.000 Hähnchen, weil dafür keine öffentlichen Anhörungsverfahren nötig sind - zum Ärger der Bürger.
Leserkommentare
Ein leider viel zu früh verstorbener Bekannter hat jahrelang in einer Hähnchenmästerei gearbeitet, deshalb ist er auch an einer Lungenkrankheit verstorben.
Der hat uns schon vor über 25 Jahren darauf hin gewiesen, dass wir nicht so viel Hähnchenfleisch essen sollten weil dort Unmengen an Antibiotika dem Futter zugesetzt waren.
Mit Sicherheit hat sich daran bis heute nicht viel geändert.
Wirklich kein neues Thema. Wozu haben wir ein Verbraucherschutzministerin Aigner, das unsere Interessen nicht vertritt und entspr. Gesetze schafft? Das ist ja nicht der erste Skandal in ihrer kurzen Laufzeit. Die hängt doch genau so am Tropf der Wirtschaft, wie andere Politiker. Das Ministerium muss umbenannt werden in "Wirtschaftsschutzministerium". Da hilft nur eines: abwählen!
...vertippt, hier neu:
Wirklich kein neues Thema. Wozu haben wir eine Verbraucherschutzministerin Aigner, die unsere Interessen nicht vertritt und entspr. Gesetze schafft? Das ist ja nicht der erste Skandal in ihrer kurzen Laufzeit. Die hängt doch genau so am Tropf der Wirtschaft, wie andere Politiker. Das Ministerium muss umbenannt werden in "Wirtschaftsschutzministerium". Da hilft nur eines: abwählen!
Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer...!
Völlig richtig ! Und wenn man dann noch bedenkt, wieviel Futter so ein Tier (z.b. Kuh) benötigt, bis es Schlachtreife hat, für diese immensen Massen an Grünzeug und sonstigem (Antibiotika und sonstiger Chemiemüll) könnte man hammerviel Getreide und Obst und Gemüse anbauen, so viel, dass fast alle Menschen auf der Welt was zu essen bekommen könnten, jedenfalls viel mehr als heute.
Und da ja niemand einsieht, dass die Welt krass überbevölkert ist und alle zusehen, wie täglich tausende zugrunde gehen, muss man vielleicht einen anderen Ansatz finden und statt Viehfutter und Mais für Biogasanlagen eben mal richtige Nahrungsmittel anbauen.
Und wenn wir nicht ein paar Milliarden "zuviel" wären, müsste auch nicht jeder Panscher jeden Müll in Lebensmittel rühren damit möglichst jeder noch was zu essen kriegt. Und die armen Masttiere in Massenhaltung hätten auch ein besseres Leben, so wie früher eben, als noch Platz auf diesem Planeten war.
Aber Fleisch ist derzeit ja beinahe billiger als fleischlos zu essen.
Kranke Welt.
Ein Volksentscheid sollte über das für und wieder über die Mast von Tieren entscheiden.
Ich bin 100 % sicher das es eine Stuttgart 21 Entscheidung geben wird.
Aber wer weiß, irgendjemand wird in den Hühner oder Schweineställen bestimmt eine
streng geschützte Hühnerschweinefledermaus finden.
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Keine Sorge, unser großer Klima-Prophet Schellnhuber hat auch das im Auge.
Einmal hier reisehen:
www.wbgu.de/fileadmin/templates/dateien/veroeffentlichungen/hauptgutachten/jg2011/wbgu_jg2011_ZfE.pdf
Eine Analyse bieten die beiden Gegenstimmen:
www.derwettermann.de/allgemein/wbgu-fordert-globale-%E2%80%9Ekoordinationsrevolution%E2%80%9C/
www.youtube.com/watch
Also langsam nervt es. Hier geht es um Massentierhaltung und Sie bieten uns wieder mal das Thema Klima mit einem Link an, der zu einem 34-seitigen Dokument führt. Die anderen Links habe ich nicht mehr geöffnet.
Ihre dauerhafte Präsentation des Themas führt bei mir jedenfalls dazu, dass ich mir die Kommentare nicht mehr durchlese, erst recht, wenn sie nicht zum urspr. Thema gehören. Moin.
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Da sind Sie aber auf einen völlig verkehrten Dampfer gestiegen, Herr Stein.
"Und da ja niemand einsieht, dass die Welt krass überbevölkert ist..."
Das stand im Betreff und wenn Sie wenigstens den Titel richtig gelesen hätten:
"Welt im Wandel, Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation"
oder den ersten Abschnitt des zweiten Vorschlags, hier als Zitat:
"Rechtzeitig vor Ostern präsentierte der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung „Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) der Bundeskanzlerin eine Überraschung, einen „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Er fordert eine „gerechte neue Weltordnung“ und die „Überwindung tradierter Souveränitätsvorstellungen“ zugunsten einer „politischen Führerschaft“ einer „runderneuerten Organisation der Vereinten Nationen“. Um Antworten auf die „globalen Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen“ im Sinne eines „globalen Gesellschaftsvertrages“ fordert der WBGU konkret „akademische Suchprozesse“. Insbesondere Gerechtigkeitsphilosophen, Global-Governance-Theoretiker, Kosmopoliten und Transnationalisten sind aufgefordert, „weltgesellschaftliche Normen“ zu erarbeiten und diesen „zivilisatorischen Quantensprung“ einzuleiten." Zitat-Ende
Da ist trotz Klima-Professor Schellnhuber nichts von Klima, sondern 1984 am Horizont.
Ob Sie meine Kommentare lesen oder nicht, bleibt Ihnen natürlich ebenso wie bisher überlassen...
Es gibt, wie ich mitterweile weiß, hier auch eine schweigende Mehrheit, die ständig zunimmt, aber es gibt leider keine Anzeige wie bei ´Meistgelesene Artikel´
dann wüssten Sie, dass es keineswegs um Klima geht, sondern um Abschaffung der Demokratie und Reduzierung der Weltbevölkerung.
Nee, nee Herr Damerau, noch leide ich nicht an Demenz (vielleicht auch, weil ich nicht so viel Fleisch esse): Im Artikel der shz ging es eindeutig um Massentierhaltung und nicht um das Klima. Alles klar?
Das habe ich doch gestern um 19:16 und heute um 18:05 versucht klarzustellen: Es ging mir NICHT um das Klima. Noch einmal mein Betreff:
"Und da ja niemand einsieht, dass die Welt krass überbevölkert ist..." von GROSSES W PUNKT.
Es ging mir um die WBGU (bitte googln) -Absichten völlig abseits vom Klima, aber in Richtung Weltregierung ähnlich 1984 - nicht gelesen?
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als Prol aus dem niederen Volk hier nochmal mein Senf, so habe ich es verstanden :
Viele von den Wohlstandsbürgern in unserer Gesellschaft sind inzwischen kritisch zur Massentierhaltung eingestellt. Leider nicht um der Sache willen sondern weil sie (Gestank, Lastverkehr) persönlich davon betroffen werden, aber immerhin. ...
Massentierhaltung ist notwendig nicht nur wegen unseres völlig überzogenen Bedarfs an Fleisch und daraus hergestellten Produkten, sondern leider auch deswegen, weil unsere gute alte Mutter Erde inzwischen dermassen überbevölkert ist, dass hochwertige Lebensmittel für alle nicht mehr leistbar sind. Zumal immer mehr Boden zur Energiemaisanbau etc. genutzt und damit aus dem Lebensmittelproduktionskreislauf entfällt. So, Satzbau 3-, aber wurscht ...
Den Link von Herrn Dameraus mit dem vielseitigen Dokument habe ich nur in Teilen gelesen, aber das einzige was für mich daraus hervorgeht ist, dass da ein Phantast am schreiben ist.
Niemals wird es gelingen, die Menschheit, oder auch nur einige grosse Teile davon zu transformieren ! Das können Sie täglich an den diversen Vorfällen sehen, wo die verschiedenen Kulturen, die zwangsvergesellschaftet sind, miteinander kollidieren und daraus alles mögliche entsteht.
Am Ende ist jeder sich selbst der nächste, ob der Ami, der Chinese oder der Inder.
Allein wenn ich lese, in welche übelkeitserregenden Höhen die Voraussage einer zukünftigen Weltbevölkerung geht, wird mir zum kotzen und ich kriege richtig Angst !
Das kann niemals funktionieren, es wird furchtbare Kriege und Auseinandersetzungen um die letzten Ressourcen geben. Ich werds hoffentlich nicht mehr erleben, mir geht es da eher wie dem alten Mann in dem Film Soylent green, Sie verstehen ??? Einschläfern lassen um zu Futter für die Menschen verarbeitet zu werden. Siehen Sie den Film mal an, prophetisch !
Einen schönen Tag noch an alle.
"...dass da ein Phantast am schreiben ist..."
Sie haben ja völlig Recht damit, und daher habe ich auch den zweiten kritischen Link hinzugefügt - AAABER haben Sie auf dem Titelblatt auch gelesen: "Zusammenfassung für Entscheidungsträger"
Die jeweiligen IPCC-Berichte mit der Klimawandel-Hysterie haben exakt den gleichen Text auf dem Titelblatt, und die Folgen erleben wir täglich.
Falls Sie sich die Zeit nehmen könnten, um in diesem Thema weiter zu googlen oder zu ´Youtuben´ ...
Unsere Regierung arbeitet mit diesem Papier, inwieweit die Gurkenbegradiger, weiß ich nicht, und in dieser Zeitung war bisher darüber NICHTS - aber die WELT schreibt:.
www.welt.de/debatte/kommentare/article13396336/Wir-rutschen-Hals-ueber-Kopf-in-die-Oekodiktatur.html
Also auf in das Öko-1984! Wie wollen Sie das verhindern?
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übrigens gab es auch im FOCUS einen Artikel über den ´versprochenen´ Totalitarismus:
www.focus.de/wissen/wissenschaft/klima/prognosen/tid-22565/klimawandel-auf-direktem-weg-in-die-klimadiktatur_aid_634490.html
Der ´Große (Öko-) Bruder´ (1984) wird´s schon richten!
Ihr "...und ich kriege richtig Angst !" ist schon berechtigt.
wir könnten auch in unserem kleinen, unbedeutenden Land einiges bewirken, wir kritischen, wir subversiven, und wir Bürger. ...
Leider schlafen sie fast alle (noch) den Schlaf des verschaukelten. Machen sich mehr Gedanken über den nächsten Urlaub als über elementare Dinge die uns eigentlich jetzt bewegen sollten und die die Weichen für die nächsten Jahrzehnte und Generationen stellen.
Auch ich finde es meist sehr unbequem mich zu informieren und z.b. den vielen Links von Herrn Damerau zu folgen, die Zeit, das alles zu lesen oder auch zu verinnerlichen ist schon garnicht da.
Aber es wird Zeit für uns alle aufzuwachen, zu erkennen was schiefläuft, uns von einigen Verhaltensmustern und Grundgedanken zu trennen.
Schaut Euch mal "Soylent green" an, ist wirklich krass, aber so oder schlimmer wirds kommen !
Die Regierungen schaffen es nicht einmal, eine Transaktionssteuer für alle bindend einzuführen, weltweit nicht und nicht mal in der EU. Der Westen schafft es nicht einmal, die Taliban zu besiegen. Diese Liste könnte ich jetzt fortsetzen.
Soylent green ist nun mal Science-Fiction.
Also bitte keine Worst-Case-Szenarien....
Oui, Madame oder Yes, Sir ?
"...die Zeit, das alles zu lesen oder auch zu verinnerlichen ist schon garnicht da."
Exakt da ´liegt der (bewusste) Hase im Pfeffer!´
Früher war man einmal der damals berechtigten Meinung, dass Diktaturen im Informations-Zeitalter mit Grenzen übergreifendem Radio und erst recht Fernsehen sich nicht halten könnten, solange es umliegende Staaten mit freiem Rundfunk und TV gab; freie Presse gab es ja in solchen Staaten nicht.
Diese Rolle hat offensichtlich bei uns heute das Internet übernommen.
Weiter möchte ich das hier nicht ausführen.
Ein anderer Gedanke zum Info-Thema:
Kommt dann jemand mit einer abweichenden Meinung, muss er damit rechnen, dass ihm vorgeworfen wird, er wolle seine Meinung anderen ´aufzwingen´ oder wolle keine andere Meinung gelten lassen (ist passiert).
Offensichtlich gibt es Menschen, die sich selbst oder ihrer eigenen Meinung nicht trauen.
Wer sich mit den Behauptungen der Klima-Katastrophiker ehrlich auseinandersetzen will, anstatt sich deren Meinung ´aufzwingen´ zu lassen, kommt an den Fakten, die es nur im Internet zu finden gibt, nicht vorbei.
Zur Meinungsbildung gehört generell, sich auch über gegensäzlichen Auffassungen zu informieren, beides gegeneinander abzuwägen und erst dann zu einer Überzeugung zu kommen.
´Glauben´ kann man das, was der Pastor von der Kanzel predigt:
Er hat keine Beweise und Gegenbeweise gibt es eben so wenig.
Meinung zum Thema Klimawandel aber nur aus SHZ und TV usw. zu entnehmen oder ebenso t unvollständig informierten Politikern zu glauben geht an der Realität vorbei.
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Mojn Herr Stein,
da ist noch eine Frage an Sie von mir offen: 12.01.2012 22:42
"Es ging mir um die WBGU (bitte googln) -Absichten völlig abseits vom Klima, aber in Richtung Weltregierung ähnlich 1984 - nicht gelesen?"
Mehr zu WBGU in den anderen Kommentaren von mir.
Wäre nett, wenn Sie das klären könnten...
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Die Massentierhaltung in der Geflügelzucht ist nach meiner Meinung Tierquälerei - nicht mal Bio erreicht einigermaßen Standards, die der artgerechten Haltung entsprechen - diese Straftat wird vom deutschen Verbraucher gedeckt, weil den nur der Preis interessiert. Erst wenn der Gestank die eigene Wohnhöhle zu beeinträchtigen droht, wächst das bürgerliche Engagement.