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Polizeieinsatz

Wildschwein richtet Chaos in Büro an

21. März 2010 | 14:51 Uhr | Von sh:z

In einem Bürogebäude in Volksdorf erlegten die Beamten dieses Wildschwein. Foto: Büh

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Wildschwein-Alarm in Hamburg: Mindestens ein Dutzend Tiere hat den Stadtteil Volksdorf in Angst und Schrecken versetzt. In einem Büro und in der U-Bahn hielten die Schweine die Polizei auf Trab.

Hamburg. Wildschwein-Alarm in Volksdorf: Zunächst wütete ein Tier in Büroräumen und konnte nicht gestoppt werden. Im U-Bahnhof Buchenkamp wurde ein Tier von einem Zug erfasst und musste danach auch erschossen werden. Weitere sechs Wildschweine trieben im Bahnhof ihr Unwesen, so dass für über eine Stunde der Strom auf den Gleisen abgestellt werden musste. Augenzeugin Evelyn Dora (39): "Wir waren mit dem Auto unterwegs, da lief das Wildschwein über die Straße. Der Mercedes vor uns konnte gerade noch bremsen. Wir hatten Angst. So etwas hat man ja noch nie erlebt."

Die Eulenkrugstraße, Freitagabend: Polizisten laufen mit gezogenen Maschinenpistolen durch ein Bürogebäude, ein Wildschwein ist hier durch die verglaste Außenfassade gelaufen und hat die Sicherheitsscheiben durchbrochen. Mitarbeiter sperren das Tier geistesgegenwärtig in einem Büroraum ein. Doch auch hier versucht das Tier immer wieder zu flüchten.

Die alarmierten Polizisten stehen mit der gezogenen Waffe vor der Glastür, fürchten, das Tier könnte ausbrechen. Es müssen Kollegen der Wache 16 angefordert werden. Nur dort sind Jagdgewehre vorhanden.

Schüsse nach einer halben Stunde

Eine halbe Stunde später ist das Tier erschossen, nachdem es in dem Büroraum völliges Chaos angerichtet hat.

Eine Wildschweinrotte war zuvor an einem See von Passanten entdeckt worden. Die Tiere versuchten, über einen zum Teil noch zugefrorenen See im Stadtteil Volksdorf zu flüchten. Doch drei der Tiere brechen ein. Feuerwehrleute versuchten vergeblich, noch eines der Wildschweine zu retten. Als die Einsatzkräfte abrückten, ging bei der Polizei ein Anruf ein, dass ein Tier durch die Glastür des Bürogebäudes gelaufen ist.

Außerdem trieb ein Wildschwein am U-Bahnhof Buchenkamp sein Unwesen, rannte über den Bahndamm auf die Gleise. Eine Bahn erfasste das Tier, das sich schwer verletzt wegschleppen konnte, bevor ein Polizist einen finalen Schuss abfeuerte. Der U-Bahn-Verkehr wurde für etwa eine Stunde eingestellt.


 

Leserkommentare

 
WIKI DER WIKINGER 21.03.2010 15:52
soll ich dazu was sagen oder wollen sie ?

....großwildjagd

...schweinerei

...der schöne teppich

...städte und dörfer einzäunen ...um die natur zu schützen

...ein glück waren das keine wölfe ...sondern nur lila kühe

PETER PAULSEN 22.03.2010 10:09
@Wiki:

Manchmal wäre es wirklich besser, einfach nichts zu schreiben.

K. WAGNER 22.03.2010 15:42
Mais-Monokulturen

Das Problem hat eine einfache Ursache: Mais-Monokulturen überall.

Alles Folge des CO2-Wahns, des EEG, alles "Bio"-Gas-Blödsinn (= hochsubventionierte Vernichtung von Ackerfläche bei gleichzeitiger schwer-umweltzerstörerischer industrieller Wirtschaftsweise mit Gensorten, Gift, Gülle, Überdüngung, Monokultur, Schwerverkehr usw.) Und außerdem sind die Jäger überfordert, eine Wildschweinplage ist nicht mal eben mit ´ner Treibjagd und viel Korn vorher, dabei und nacher oder einer lustigen Ansprache vom Ober-Jägermeister und MP Carstensen behoben.

Die Natur schlägt zurück.

Auch ein Negativ-Effekt der EEG-Subventionierung für Strom von Bauer Fiete Furche´s Acker.



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