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"Marneval"
Vier Tonnen Süßes für die Zuschauer
2300 Kilogramm Bonbons werden beim Rosenmontags-Umzug in Marne wieder unters Volk gebracht. Foto: Ruff
Marne. Schon jetzt kann der Rosenmontagsausschuss 55 Anmeldungen für den Höhepunkt der Karnevalssession am 20. Februar registrieren. "Der Rosenmontag wird wieder ein toller Erfolg mit rund 20.000 Besuchern", ist sich Heiko Claußen, Präsident der Marner Karnevals-Gesellschaft (MKG) sicher. Beim 33. Umzug wird auch wieder das Team von Dirk Suwe aus Brunsbüttel sein. "Die haben sozusagen ein kleines internes Jubiläum, denn sie sind zum 30. Mal dabei. In den vergangenen Jahren haben sie auch mehrfach einen der Pokale für die kreativsten Umzugsteilnehmer erhalten können", erklärt Claußen.
Zu einem der weit angereisten Teams gehören die KSK (Kölsch Süd angeliter Karnevalisten) aus Nottfeld. "Die kennen ja eigentlich nur den Kölner Karneval. Aber bei uns hatten sie im vergangenen Jahr so viel Spaß, dass sie in diesem Jahr wieder dabei sein wollen", freut sich MKG-Präsident Claußen. Die Jecken am Rand werden wieder viele bekannte Gesichter auf der Umzugsstrecke sehen. Eine der größten Gruppen bildet die Stiftung Mensch aus Meldorf, die mit 50 Mitläufern und einem Wagen mit rund 15 Besatzungsleuten mitfeiern wird.
"Noch nie so viel Wurfmaterial"
Weit über 1200 Personen werden den Karnevals-Tross am Rosenmontag gestalten. "Wir hatten noch nie so viel Wurfmaterial, wie in diesem Jahr. Zwei Mal mussten wir Bonbons nachbestellen", erklärt Claußen. Es wurden 15.000 Tüten Popcon, 30.000 Tüten Speckseile, 20.100 Tüten Gummibärchen, 600 kg Toffeebonbons, 400 kg Fruchtkaubonbons und 1300 kg Bonbonmischung bestellt. Damit haben wir über vier Tonnen Wurfmaterial", so Claußen.
Die gesamte Innenstadt wird am Montag, 20. Februar für die Karnevalisten gesperrt sein. Wer einen guten Parkplatz haben möchte, der sollte schon morgens kommen, dann wird auf den ausgewiesenen Parkplätzen wie alle Schulhöfe und öffentliche Parkplätze noch Platz sein. "Ansonsten heißt es wohl park and walk", zwinkert Ausschussmitglied Christiane Schnoor. Sie rät zu öffentlichen Verkehrsmitteln.
Weitgehend gleiche Streckenführung
Die Streckenführung für den Umzug bleibt gleich. Eine kleinere Änderung gibt es in der Bahnhofstrasse. "Hier wollen wir ein Stück weiter hinaus fahren und dann am Draisinenbahnhof wenden, statt wie bisher am alten Bahnhofsgebäude", so Claußen. Die Umzugsstrecke führt vom Rathaus durch die Süderstraße, Goethestraße, Theodor-Storm-Straße, Brauerstraße, Westerstraße, Neue Bäckerstraße und die Bahnhofstraße bis hin zum Draisinenbahnhof. "Dort ist der Wendepunkt," erklärt Claußen.
Voraussichtlich gegen 17 Uhr werden die drei schönsten und originellsten Kostüme mit Pokalen an der großen Bühne am Marktplatz belohnt. Der Umzug wird wieder von rund 70 Feuerwehrkameradenabgesichert.
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Na, da wollen wir mal hoffen, dass niemand KO-Tropfen in die Bonschis gemischt hat!