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Gewitter und Starkregen

Unwetter ziehen über den Norden

16. August 2010 | 11:17 Uhr | Von cnz/dpa/shz.de

Blitze über Fehmarn. Foto: Thomas Nyfeler

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Gewitter und starke Regenfälle sorgten in der Nacht wieder für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren. In den Kreisen Plön und Stormarn fiel zum Teil der Strom aus.

Ein kräftiges Gewitter hat am Sonntagabend die Hamburger Feuerwehr beschäftigt. 40 wetterbedingte Einsätze registrierte die Leitstelle. Bis nach Mitternacht waren die Beamten damit beschäftigt, Wasser von den Straßen zu pumpen. Im Stadtteil St. Pauli schlug außerdem ein Blitz ein, der einen Dachstuhlbrand in einem fünf-geschossigen Wohnhaus auslöste.

Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, waren 40 Beamte mehrere Stunden damit beschäftigt, das Feuer zu löschen. 15 Bewohner mussten das Gebäude zeitweilig verlassen, konnten aber später in ihre Wohnungen zurückkehren.Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar.

Stromausfall in der Probstei

Im Kreis Ostholstein wurden Straßen unter Wasser gesetzt. In der Probstei (Kreis Plön) waren rund 1200 Haushalte in der Nacht ohne Strom, nachdem mehrere Blitze in Ober- und Erdleitungen eingeschlagen waren, teilte Eon-Hanse-Sprecher Owe Struck mit. Medienberichte, wonach auch in Lütjensee (Kreis Stormarn) der Strom ausgefallen sein soll, bestätigte er nicht. In Bröthen (Kreis Herzogtum Lauenburg) schlug ein Blitz im Dachstuhl eines denkmalgeschützten Wohnhauses ein und setzte diesen sofort in Brand. Zwei darin lebende Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst ins Freie retten.

In Bröthen (Kreis Herzogtum Lauenburg) schlug ein Blitz im Dachstuhl eines denkmalgeschützten Wohnhauses ein und setzte diesen sofort in Brand. Zwei darin lebende Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst ins Freie retten. 130 Löschkräfte waren im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Bröthen blieb noch bis zum Montagmorgen 8 Uhr mit einer Brandwache vor Ort, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Insgesamt verzeichnete die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe über 30 wetterbedingte Hilfeleistungseinsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn.


 

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