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Triebwagen entgleist
Schweres Zugunglück in Nordfriesland
Das Unglück ereignete sich nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei um 17.45 Uhr. Foto: Iwersen
Bargum. Schweres Bahnunglück auf der Strecke zwischen Westerland und Niebüll: Ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) ist am frühen Abend bei Bargum (Kreis Nordfriesland) entgleist. Nach ersten Informationen starb ein Mensch, zwei Passagiere wurden verletzt. Das Zugpersonal konnte die Bahn unverletzt verlassen.
Nach Angaben der Bundespolizeidirektion in Flensburg fuhr der Zug aus Westerland kommend in eine Rinderherde. Der erste Triebwagen wurde aus den Schienen gehoben und drehte sich um 180 Grad. Zwei weitere Waggons sind aus den Gleisen gesprungen. Die Kühe sollen nach ersten Informationen des sh:z einem Landwirt aus dem benachbarten Störtewerker Koog entlaufen sein. Zehn Tiere starben, 18 weitere musste die Feuerwehr einfangen.
Fahrgäste und Zugpersonal wurden nach Stedesand ins Hotel "Deichgraf" gebracht und betreut.
Die Bahnstrecke zwischen Bredstedt und Niebüll ist seit 17.45 Uhr gesperrt. Die Dauer ist noch völlig unklar. Die NOB setzt zwischen Bredstedt und Niebüll nach eigenen Angaben Busse ein.
Leserkommentare
hier ist tragischerweise ein Mensch zu Tode gekommen,ich finde hier sind Klugscheißer Kommentare fehl am Platze.
gute nacht.
Hallo? Hier hat ein Mensch sein Leben verloren, Zwei sind verletzt, Viele stehen unter Schock und Sie Herr Schmidt schreiben so was... Zeigen Sie bitte mal Respekt. Ich finde Ihren Beitrag ziemlich unpassend!!
Bei aller Trauer, bei allem Entsetzen : die Ansätze des Herrn Schnidt sind leider
richtig !
Es reicht nicht aus, geschockt zu sein,
es muss auch möglich sein, zu hinterfragen, was dort wirklich los war,
denn nur dann können Maßnahmen für die Zukunft ergriffen werden, die
solche Vorkommnisse verhindern.
.
Seit Einführung der Bahn gibt es keine neuen Erfindungen mehr.
Schiene, Zug drauf fertig.
.
Auch die offene Frage nach den Tieren muss erlaubt sein, denn per
Gesetz ist geregelt, wie lange in welchen Zeiten auf der Weise sein
dürfen.
@Achim Wiese
@Sven-N. Jordt,
Was hat bitte der Kommentar von Herrn Schmidt mit "klugscheißen" zu tun? Er hat nur (anscheinend vom Fach) beschrieben, wie es mit einer schweren Lok vielleicht glimpflicher ausgehen können.
Unpassend, ist nur Ihre Bemerkung Herr Jordt!
Ich fragte mich auch, wieso die Rinder in dieser Jahreszeit im Dunkeln auf Gleisen stehen können? Da ist doch immer noch ein Zaun zwischen Gleisbett und Viehweide, soweit ich das immer aus dem Zugfenster gesehen habe. Dort wohl nicht...
Da kann man für den Landwirt nur hoffen das er eine sehr gute Versicherung hat, denn das wird ziemlich teuer für Ihn.
1 Toter und 2 verletzte sind tragisch, aber es hätte durchaus mehr passieren können. Vielleicht auch mal daran denken?
Dass man die Kommentarfunktionen bei einigen Beiträgen besser sperren sollte. Einige Zeitgenossen haben sämtliches Taktgefühl im virtuellen Raum verloren ...
Alles Gute für alle Betroffenen.
Als ich von diesem Unglück las und hörte schossen mir als Erstes genau die Fragen durch den Kopf, die hier von einigen Kommentatoren angesprochen werden. Ich erkenne in keinem dieser Kommentare eine eklatante Taktlosigkeit - auch wenn die Wortwahl vielleicht manchmal etwas unglücklich ist.
Wie kam das Vieh auf die Schienen? Warum nicht lieber "Lok voraus"? Warum ist das Vieh überhaupt noch draußen? Und ja - es hätte viel schlimmer kommen können!
Die Beantwortung dieser Fragen dürfte für die Betroffenen genau so wichtig und wertvoll sein wie die Bekundung von Betroffenheit und Mitgefühl.
Im Zusammenhang mit den hier erschienen Kommentaren eine Abschaltung der Kommentarfunktion zu fordern - das halte ich für unsagbar TAKTLOS den Kommentatoren gegenüber, die meines Erachtens durch ihre Beiträge auch nichts anderes tun, als ihrer Betroffenheit Luft zu machen.
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Die (vermutlich) aus 6 Wagen bestehende fest gekuppelte Wageneinheit wurde von einer Diesellok geschoben. Vorderster Wagen ist der sognannte "Steuerwagen". Der wiegt nur etwa die Hälfte, wie eine vierachsige Siemens Lok (Ein Drittel einer sechsachsigen MAK Lok). Deshalb ist die Entgleisungsgefahr mit Steuerwagen voraus größer, als mit Lok. Die hätte aus den Rindern sicher nur "Gulasch" gemacht. Trotzdem hätte es schlimmer ausgehen können, wenn es ein viel stärker besetzter Zug nach Altona gewesen wäre und nicht dieser Pendlerzug nach Bredstedt. Ach so: Ist das normal, Rinder im Januar auf der Weide stehen zu haben? Sehr merkwürdig, finde ich.